01.10.2013
FLUG REVUE

Swiss und Co.Airlines in der Schweiz

Die wohlhabende Schweiz verfügt traditionell über ein dichtes Netz von Fluglinien und über einen hoch entwickelten Luftverkehrssektor. Neben dem klassischen Linienflug hat sich auf der Bereich Ferienflug stark entwickelt, insbesondere, seitdem die Auslandskaufkraft des Frankens stark zugenommen hat. Auch die Niedrigpreisfluggesellschaften, insbesondere easyJet, sind in der Schweiz stark gewachsen. Durch die zentrale geografische Lage der Schweiz in Europa wird deren großes Flugangebot auch oft zum Umsteigen durch auswärtige Fluggäste genutzt.

Swiss Boeing 777-300ER vor Matterhorn Foto Swiss

Die Boeing 777-300ER wird ab 2016 das neue Flaggschiff von Swiss. Foto und Copyright: Swiss International Air Lines  

 

IN DIESEM ARTIKEL

Swiss International Air Lines, kurz Swiss, ist die wichtigste Fluggesellschaft der Schweiz. Die Airline bedient von ihrem Drehkreuz in Zürich und von den Flughäfen in Basel und Genf 74 Ziele in 38 Staaten. Damit stellt sie die einfache Erreichbarkeit der weltweit aktiven Handels- und Fremdenverkehrsnation Schweiz sicher.

Die Flotte von Swiss besteht, Stand April 2013, aus 92 Flugzeugen. Darunter sind fünf Airbus A319, 24 Airbus A320, acht Airbus A321, 14 Airbus A330-300, 15 Airbus A340-300 und 20 Avro RJ100. Ab dem Jahr 2016 wird die A340-Flotte durch sechs, bereits bestellte, Boeing 777-300ER abgelöst. Die Kurzstreckenflotte wird noch davor durch die neue Bombardier CSeries verjüngt, von der 30 Flugzeuge bestellt sind.

Im Gesamtjahr 2012 beförderte Swiss auf 150860 Flügen 15,8 Millionen Passagiere. Sie erreichte eine Auslastung von 82,9 Prozent. Swiss beschäftigt 8067 Mitarbeiter, darunter 1260 Piloten, 3650 Kabinenmitarbeiter und 3157 Mitarbeiter des Bodenpersonals.

Die juristisch aus der Swissair-Tochter Crossair hervorgegangene und deshalb noch immer in Basel ansässige Swiss International Air Lines gehört heute direkt zu Lufthansa. Bei einem Jahresumsatz 2012 von 4,2 Milliarden Euro erwirtschaftete Swiss ein operatives Ergebnis von 191 Millionen Euro. Nicht nur damit gilt Swiss als Vorbild in der gesamten Lufthansa-Gruppe. Die für ihren hohen Bordkomfort bekannten Eidgenossen führten mit ihrer neuen Business Class auch die ersten flachen Schlafsessel ein, noch bevor die Konzernmutter nachzog.


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flugrevue.de/Sebastian Steinke, Patrick Hoeveler


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