17.04.2014
FLUG REVUE

Erster A380-Betreiber aus RusslandTransaero wählt ihre A380-Kabinenkonfiguration aus

Die russische Fluggesellschaft Transaero Airlines hat die Kabinendefinition ihrer Airbus A380 abgeschlossen. Demnach werden 652 Fluggäste im dann größten Passagierflugzeug Russlands untergebracht.

Airbus_A380-800_Transaero_Airlines

Ab 2015 erhält Transaero Airlines vier Airbus A380, deren Kabinenausstattung jetzt festgelegt wurde. Foto und Copyright: Transaero Airlines  

 

Transaero Airlines habe die Inneneinrichtung ihrer vier bestellten Airbus A380-800 festgelegt, teilte die Fluggesellschaft am Donnerstag mit. Die ab 2015 ausgelieferten Flugzeuge erhielten 652 Passagiersitze in drei Klassen: Der Imperial First Class im Bug des Hauptdecks (12 Sitze in Suiten mit der Andordnung 1+2+1), der Business Class im Bug des Oberdecks (24 Sitze mit flachen "Kokon"-Schlafsesseln in der Anordnung 1+2+1) und der Economy Class (616 Sitze in den Anordnungen 3+4+3 im Hauptdeck und 2+4+2 im Oberdeck).

Eigene Barbereiche und separate Garderobenschränke werden für die Passagiere der Imperial Class und der Business Class vorgesehen. In der Economy Class werden Ledersitze eingebaut. Der Sitzbabstand beträgt hier 31 bis 32 Zoll (79 bis 81 cm). Die A380 erhält bei Transaero ein schnelles Internet mit Ka-Band-Satellitenanbindung. Die Datenübertragungsrate am Sitz erreicht bis zu 12 Mb pro Sekunde. Das Bordunterhaltungssystem Panasonic eX3 kann HD-Filme mit Surround-Ton wiedergeben, außerdem Live-Fernsehbilder und Internetdienste.

"Wir haben bei der Ausstattung die vollen Möglichkeiten dieses Flugzeugmusters ausgenutzt", sagte Olga Pleschakowa, Vorstandsvorsitzende von Transaero Airlines. "Die herausragende Kapazität sorgt für sehr komfortable Bedingungen an Bord. Wir haben dabei auf unseren Erfahrungen mit Flugzeugen der 522-Sitzklasse aufgebaut. Die ersten A380 im russischen Markt werden auf Inlands- und Auslandsrouten sehr populär werden. Der Betriebsbeginn wird eine neue Phase der russischen Linienluftfahrt eröffnen."

www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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