18.04.2010
FLUG REVUE

Aschewolke Air BerlinVulkanasche: Air Berlin bietet Testflüge an und fordert besseres Krisenmanagement

Air Berlin hat als Folge der Luftraumsperrung durch die Vulkanasche seine Flüge bis 19. April 02:00 Uhr gestrichen. Das Unternehmen forderte gleichzeitig ein effektiveres Krisenmanagent. Mehrere Positionierungsflüge unter VFR-Bedingungen verliefen problemlos.

Auf Empfehlung der Deutschen Flugsicherung (DFS) und Eurocontrol streicht Air Berlin nach eigenen Angaben alle Flüge bis einschließlich 19. April 2010, 02:00 Uhr. Von den Flugstreichungen betroffene Passagiere werden gebeten, nicht zum Airport anzureisen. Für Flüge bis einschließlich Dienstag, 20. April 2010, sind kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen möglich (auf Flüge bis zum 31. Mai 2010).

Im innerdeutschen Raum konnte Air Berlin Positionierungsflüge unter Sichtflugbedingungen auf der momentan zulässigen Flughöhe von 3.000 m durchführen, teilte die Airline mit.

Zwei Airbusse konnten problemlos von München nach Düsseldorf überführt werden, ein weiterer wurde von Nürnberg nach Hamburg positioniert. Die technische Überprüfung der Flugzeuge nach der Landung zeigte keinerlei Beeinträchtigungen.

Joachim Hunold, CEO Air Berlin, äußerte sein Unverständnis über das Vorgehen der Behörden: „Uns verwundert, dass die Ergebnisse der Testflüge von Lufthansa und Air Berlin vom Samstag keinerlei Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Luftsicherheitsbehörden gefunden haben. Wir bieten – wie auch die Lufthansa - weiterhin an, weitere Testflüge durchzuführen, um valide Erkenntnisse zu gewinnen. Zudem vermissen wir einen Krisenstab des Bundesverkehrsministerium in einer Zeit, in der der ganze deutsche Luftraum gesperrt ist“.




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