20.04.2010
FLUG REVUE

DLR Rückkehr FalconVulkanasche - DLR Messflug mit Falcon 20E war erfolgreich

Der Messflug einer Falcon 20E des DLR am Montagabend verlief nach Angaben der Forschungseinrichtung erfolgreich. Die zahlreichen Messdaten zur Vulkanasche-Wolke werden noch ausgewertet.

Nach einer Flugzeit von mehr als drei Stunden ist die Falcon 20E um 20.45 Uhr (MESZ) auf ihre Heimatbasis zurückgekehrt, erklärte das DLR. Die Flugroute für diesen Messflug führte von Oberpfaffenhofen nach Leipzig, dann über Hamburg nach Bilthoven (Niederlande) und zurück über Stuttgart nach Oberpfaffenhofen.

Auf dem Flug von Oberpfaffenhofen nach Norden wurde zuerst Leipzig angesteuert. Dort hat die Falcon einen Abstieg bis auf circa zwei Kilometer Höhe durchgeführt und ist dann wieder auf das Reiseflugniveau aufgestiegen. Während des weiteren Fluges wurde in Höhen zwischen zwei und zwölf Kilometern gemessen. Alle Messsysteme an Bord haben einwandfrei funktioniert.

Das LIDAR (Light Detection And Ranging)-Instrument zeigte Aschewolkenstrukturen aus vertikalen Schichten. Diese Schichten lagen auf der Flugstrecke in sehr unterschiedlichen Höhen. Die Aerosolmessungen deuten darauf hin, dass in schon gealterte Vulkanasche-Wolken geflogen wurde. Zeitweilig war während des Fluges eine bräunliche Wolkenfärbung zu sehen. Diese Messungen erlauben einen Vergleich mit in Deutschland an mehreren Stellen durchgeführten bodengestützten Messungen.




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