13.12.2013
FLUG REVUE

Weihnachtsgeschenke für 250 PassagiereWestJet spielt den Weihnachtsmann

Die kanadische Billigfluggesellschaft WestJet hat in der vergangenen Woche die Passagiere von zwei Flügen mit besonderen Weihnachtsgeschenken überrascht

100. Boeing 737NG WestJet

WestJet hat in der vergangenen Woche 250 Passagiere positiv überrascht. Foto und Copyright: Boeing  

 

Die in Calgary, Kanada, beheimatete Billigfluggesellschaft WestJet hat 250 Passagieren in der letzten Woche eine vorgezogene Weihnachtsüberraschung beschert. Die Airline hat an den Flughäfen Toronto und Hamilton besondere Begrüßungsautomaten aufgestellt. Jeder Passagier, der dort eingecheckt hat, wurde auf einem Monitor von einem Weihnachtsmann persönlich begrüßt. Der Weihnachtsmann verwickelte die Passagiere in ein unverbindliches, kurzes Gespräch und fragte jeden nach seinem persönlichen Weihnachtswunsch. Die Wünsche der Fluggäste fielen unterschiedlich aus und reichten von "ein Paar Socken und neue Unterwäsche" über "einen Rückflug zu Weihnachten zu meinen Eltern" bis zu "ein Flachbildschirm-Fernseher".

Was die Passagiere nicht wussten: Im Hintergrund notierten sich WestJet-Mitarbeiter in Calgary , welcher Gast sich was gewünscht hat. Während die Passagiere in Toronto und Hamilton in die 737 nach Calgary einstiegen, rasten die WestJet-Mitarbeiter in die umliegenden Einkaufszentren und kauften die gewünschten Dinge, verpackten sie in Geschenkpapier und beschrifteten sie mit den Namen der Passagiere.

Als die Fluggäste nach der Landung in Calgary zum Gepäckband kamen, purzelten statt der Koffer zunächst die Geschenke heraus. Die Überraschung war den WestJet-Mitarbeiter gelungen. "Wir wollten unsere Gäste mit bedeutenden, persönlichen Geschenken zu einem Zeitpunkt überraschen, an dem sie es am wenigsten erwarten", sagte Richard Bartrem, Vorstandsmitglied für Kommunikation von WestJet der Zeitung Hamilton Spectator nach der Geschenk-Aktion. WestJet hat die Aktion mit einem Video dokumentiert das bei Youtube eingestellt wurde. Die Airline hatte versprochen, zusammen mit der Ronald McDonald-Stiftung, Freiflüge für die Angehörigen von kranken Kindern zu stiften, wenn das Video über die Marke von 200.000 Aufrufen käme. Diese Marke wurde schnell überschritten. Bis heute hat der Film über 17 Millionen Aufrufe generiert.

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V. K. Thomalla


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