06.12.2013
FLUG REVUE

"Jambo Kenya" stößt zur FlotteZweiter Boeing-777-Frachter für Lufthansa Cargo

Nur eine Woche nach dem ersten kommerziellen Flug einer Boeing 777F bei Lufthansa Cargo ist auch die zweite fabrikneue „Triple Seven“ mit Kranich-Logo sicher in Frankfurt angekommen.

Lufthansa Cargo Boeing 777F am Boden

Lufthansa Cargo hat insgesamt fünf 777F bei Boeing in Auftrag gegeben. Foto und Copyright: Lufthansa Cargo  

 

Die Boeing 777F mit der Kennung D-ALFB landete am 27. November um 5:49 Uhr Ortszeit auf dem Heimatflughafen von Lufthansa Cargo in Frankfurt. Der Taufname des neuen Flugzeugs, „Jambo Kenya“ („Hallo Kenia“) symbolisiert die Bedeutung Afrikas als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte im weltweiten Luftfrachtverkehr. Bereits heute fliegt Lufthansa Cargo vier Ziele innerhalb des aufstrebenden Kontinents an.

Die Begrüßungsformel „Jambo Kenya“ orientiert sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte im Vorfeld der 777-Ankunft ausgeschrieben hatte. Unter den mehr als 40000 potenziellen Flugzeugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury unter Beteiligung des Gesamtvorstands für die Leitidee „Say hello around the world“: Entsprechend werden alle Frachter der Lufthansa Cargo Flotte – ob Boeing 777F oder MD-11F – fortan auf Begrüßungsformeln in mehr als 20 landestypischen Sprachen getauft. 

Die Begrüßung „Jambo Kenya“ steht auch für die besondere Verbundenheit des Luftfracht-Carriers zu Nairobi. Lufthansa Cargo fliegt nicht nur viermal wöchentlich in Kenias Hauptstadt, sondern ist auch sozial dort tief verwurzelt. Das im Jahr 2004 von MD-11-Flottenchef Fokko Do-yen gegründete Hilfsprojekt Cargo Human Care e.V. unterstützt seit Jahren Waisenkinder in Nairobi und leistet in Zusammenarbeit mit Ärzten aus ganz Deutschland Tag für Tag medizinische Hilfe.

Die zweite Boeing 777F wird am 6. Dezember zum ersten kommerziellen Flug nach Chicago starten. Mit der Investition in fünf fabrikneue Boeing „Triple Seven“ im Rahmen des Zukunftspro-gramms „Lufthansa Cargo 2020“ setzt die Frachtairline nicht nur auf Modernisierung, sondern auch auf Wachstum: Jeder dieser Frachter kann bis zu 103 Tonnen Ladung aufnehmen und dabei nonstop über mehr als 9000 km transportieren.

flugrevue.de/Patrick Hoeveler


Weitere interessante Inhalte
Neuer aus der Mobilfunkbranche Thorsten Dirks wird Eurowings-Chef

07.12.2016 - Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat den CEO der Telefonica Deutschland AG in den Vorstand berufen. Thorsten Dirks übernimmt zum 1. Mai 2017 das Ressort Eurowings und Aviation Services. … weiter

Größtes CFK-Teil des amerikanischen Herstellers Boeing baut erste Flügelschale für 777-9

07.12.2016 - In der neben der Endmontagehalle von Everett neu errichteten Flügel-Produktionshalle hat Boeing die erste Flügelschale der künftigen Boeing 777-9 hergestellt. … weiter

Zweistrahler wird noch vor Weihnachten geliefert Lufthansa-A350 startet zum Erstflug

29.11.2016 - Die erste A350-900 für Lufthansa ist am Dienstag in Toulouse zum Erstflug gestartet. … weiter

Arbeitskampf bei Lufthansa Piloten streiken am Dienstag weiter

27.11.2016 - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit streikt weiter: Am kommenden Dienstag sollen alle Kurzstreckenflüge bestreikt werden, am darauffolgenden Mittwoch dann alle Lufthansa-Flüge ab Deutschland. … weiter

Pilotenstreik bei Lufthansa Am Donnerstag fallen mehr als 900 Flüge aus

23.11.2016 - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat eine Fortsetzung des Streiks bei Lufthansa angekündigt. Die Airline reagiert mit einem weiteren "Sonderflugprogramm". … weiter


  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 12/2016

FLUG REVUE
12/2016
07.11.2016

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Neue Junkers F 13 fliegt
- Dreiteilung airberlin
- Flughafen Lyon
- Erprobung Pilatus PC-24
- Wonsan Air Festival
- Brennstoffzellen im Alltagstest
- Extra Raumfahrt

aerokurier iPad-App