06.06.2013
aero.de

BER - Airlines halten wenig von Teilbetrieb am Nordpier

BER-Chef Hartmut Mehdorn blitzt bei den deutschen Fluggesellschaften mit der Idee einer Teilinbetriebnahme des Willy Brandt-Airport ab.

"Wir sehen in einer vorweggenommenen Teilinbetriebnahme des Nordpiers keine Vorteile für die Fluggesellschaften und unsere Passagiere", sagte Condor-Chef Ralf Teckentrup in seiner Funktion als Präsident des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) am Montag in Berlin.

Der Parallelbetrieb von Tegel, Schönefeld und einem Teil des BER würde keine Kosten sparen, sondern "nur zusätzliches Geld kosten", meint der BDF.

Mehdorn soll eine Öffnung des Nordpiers für den Flugbetrieb schon im Oktober für möglich halten. Unterstützung für diesen Vorstoß erhielt der Manager vom britischen Günstigflieger Easyjet, der nach eigenen Angaben gerne "frühzeitig" von Schönefeld an das BER-Nordpier umziehen würde.

Offen seien aber nicht nur genehmigungsrechtliche Fragen für einen isolierten Betrieb des Nordpiers, gibt der BDF zu bedenken. Zusätzliche Übergangskapazitäten für den Check-In und die Sicherheitskontrollen würden am BER zusätzliche Mehrkosten verursachen.

"Wir unterstützen die Geschäftsführung und die Gesellschafter bei allem, was dem Ziel dient, den BER so schnell wie möglich vollständig ans Netz zu bringen", sagte Teckentrup. "Über das Wie und Wann sollte aber auch eine enge Abstimmung mit den Fluggesellschaften stattfinden und vor allem als Gesamtkonzept entschieden werden."

Mehr zum Thema:
aero.de / Dennis Dahlenburg / flugrevue.de / as



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