Bundesverwaltungsgericht erlaubt Flughafen BER Flüge in den Randzeiten Bundesverwaltungsgericht erlaubt BER-Flugbetrieb in den Randzeiten

Am künftigen Flughafen BER in Berlin-Schönfeld darf auch in den frühen Morgenstunden und späten Abendstunden geflogen werden. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig und wies damit Klagen von Anwohnern ab.

Das Brandenburgische Ministerium für Infrastruktur hatte 2009 in einem "Planergänzungsbeschluss Lärmschutzkonzept BBI" nächtlichen Flugbetrieb zwischen 23.30 Uhr und 5.30 Uhr grundsätzlich verboten aber Flüge nach 22.00 Uhr und bis 23.30 Uhr gestattet. Grundsätzlich erlaubt wurden auch morgendliche Flüge ab 5.30 Uhr und bis 6.00 Uhr. 

Diese Regelung sei zulässig, urteilten jetzt die Leipziger Richter. Der Nachtflugbedarf sei korrekt begründet worden. Für Zu- und Abbringerflüge zu den Drehkreuzflughäfen, für die Umlaufplanungen der Low-Cost-Carrier und der Touristikverkehre und für den Interkontinentalverkehr sei es vernünftigerweise geboten, Flugverkehr von 5.30 Uhr bis 23.30 Uhr zuzulassen. Auszugehen sei hierbei von der Verkehrsfunktion des Flughafens Berlin Brandenburg als einzigem Verkehrsflughafen für die Hauptstadt Berlin und die Metropolregion Berlin-Brandenburg. Auch die Ermittlung der Lärmschutzgebiete anhand ursprünglich vorgesehener paralleler Anflugrouten sei zulässig gewesen, selbst wenn die DFS mittlerweile um 15 Grad abknickende Flugrouten vorschlage.

Der Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI), mittlerweile lautet die offizielle Bezeichnung Flughafen Berlin Brandenburg (BER), soll im Juni 2012 öffnen.

Mehr Infos zu:
Berlin Brandenburg (Schönefeld) SXF/EDDB

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Zivilluftfahrt

www.flugrevue.de/Sebastian Steinke



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