13.07.2015
FLUG REVUE

Flughafen baut nur in der nächtlichen BetriebspauseDortmund erneuert sein Instrumentenlandesystem

Der Dortmund Airport beginnt ab dem 20. Juli mit bauvorbereitenden Arbeiten zum altersbedingten Austausch seiner 1997 und 1999 in Betrieb genommenen Instrumentenlandesysteme.

Dortmund Airport ILS-Antennen

Instrumentenlandesystem in Dortmund: Im Vordergrund erkennt man einen Teil der "Localizer"-Gruppenantenne, links im Hintergrund steht der Gleitweg-Sendemast. Foto und Copyright: Hans-Jürgen-Landes/Dortmund Airport  

 

Der eigentliche Baubeginn sei für den 3. August geplant, meldete der Flughafen am Montag. Zunächst werden insbesondere Erdbauarbeiten vorgenommen, um im kommenden Frühjahr mit dem Austausch der Anlagen fortzufahren. Bis Ende 2016 werde das System in beiden Anflugrichtungen ausgetauscht. Um einen möglichst störungsfreien Flugbetrieb zu ermöglichen, fänden die Bauarbeiten ausschließlich außerhalb der Betriebszeiten des Ruhrgebietsflughafens statt und damit in der Zeit von 23 bis 6 Uhr. Die Systeme müssen altersbedingt erneuert werden. Das ILS wurde in Dortmund bereits in den Jahren 1997 und 1999 in Betrieb genommen.

Das Investitionsvolumen für die beiden Instrumentenlandesysteme der Kategorie CAT II liege bei 3,5 Millionen Euro, teilte Flughafensprecher Sebastian Scheske auf Nachfrage der FLUG REVUE mit. Eine Änderung der Flugverfahren in Dortmund sei nicht vorgesehen.

Instrumentenlandesysteme ermöglichen sicheren und pünktlichen Flugbetrieb auch bei schlechtem Wetter. Die Flugzeuge werden dabei durch spezielle UKW-Sender für Kurs und Höhe direkt bis zum Aufsetzpunkt am Anfang der Landebahn geführt. Mit einem Instrumentenlandesystem der Kategorie CAT II, wie in Dortmund, darf noch bei einer Wolkenuntergrenze über dem Boden zwischen 30 und 60 Metern und bei einer Sicht voraus von mindestens 300 Metern gelandet werden.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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