26.03.2010
FLUG REVUE

Sommerflugplan FrankfurtFlugaufkommen steigt zum Sommerflugplan in Frankfurt

Für dden Sommer bietet der Flug­hafen Frankfurt nach eigenen Angaben ab 28. März insgesamt 4.685 Starts pro Woche. Das sind zwei Prozent mehr als im Sommer des Vorjahres.

Der interkontinentale Passa­gierverkehr weist dabei mit über tausend Abflügen ei­nen Zuwachs um 3,5 Prozent auf. Aber auch die 670 wöchentlichen innerdeutschen Verbindungen tragen mit plus 6,6 Prozent kräftig zur Steigerung bei, teilte Fraport mit. Ähnlich sieht es bei den 235 reinen Frachtflügen aus, die um 6,5 Prozent zulegen.

Im Interkontinentalverkehr bietet Lufthansa jetzt im Ver­kehr nach Nordafrika tägliche Flüge nach Tripolis an und erhöht die Frequenz nach Tunis auf zehn Verbin­dungen pro Woche.

Etihad fliegt zweimal täglich nach Abu Dhabi in die Vereinigten Arabischen Emirate. Auch auf Strecken nach Vietnam entwickelt sich Frankfurt nach Einschätzung des Unternehmens zum Dreh- und Angelpunkt für den Flugverkehr: Neben den drei Lufthansa-Verbindungen über Bangkok be­dient Vietnam-Airlines die Hauptstadt Hanoi dreimal und Ho Chi Minh City bis zu viermal pro Woche. Eine zentrale Rolle spielt des Weiteren die Verbindung zwi­schen Deutschland und dem Irak. Nach jahrelanger kriegsbedingter Unterbrechung fliegt Iraqi Airways zweimal pro Woche nach Bagdad beziehungsweise Erbil im Nordirak.

In Europa eröffnet Lufthansa eine tägliche Verbindung nach Neapel und stockt die Dienste nach Mailand auf zehn Flüge pro Tag auf. Marseille wird nun dreimal täg­lich statt bisher zweimal täglich durch LH-Flüge bedient. Air Berlin verstärkt die Malaga-Flüge auf drei Verbin­dungen pro Woche und Air Malta legt dreimal in der Woche eine Zwischenlandung in Catania auf Sizilien ein.

Im innerdeutschen Flugverkehr neu im Flugplan ist das Urlaubsziel Sylt, das von Air Berlin im Sommerhalbjahr bis zu viermal in der Woche angeflogen wird.

Einer der Höhepunkte des Sommerflugplans wird der erstmalige Einsatz des Langstreckenflugzeugs Airbus A380 bei Lufthansa sein. "Wir sind in Frankfurt auf den Linienbetrieb des Super-Airbus bestens vorbereitet", sagte der Vor­standsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte. "Die hierfür erforderlichen Gebäudepositionen mit den entsprechend dimensionierten Gate-Räumen und Vor­feldern haben wir in den vergangenen Jahren mit In­vestitionen von mehreren hundert Millionen Euro entwi­ckelt."



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