13.10.2015
FLUG REVUE

Emissionsarme FlugzeugabfertigungFlughafen Frankfurt eröffnet "Green Gate"

Mit Hilfe der Nutzung von Elektrofahrzeugen auf dem Vorfeld soll die Initiative E-PORT AN am Flughafen Frankfurt die Emissionen bei der Flugzeugabfertigung senken.

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Im Projekt E-PORT AN kommen auf dem Vorfeld des Flughafens Frankfurt elektrische Fahrzeuge zur Abfertigung zum Einsatz wie dieser Container-Transporter. Foto und Copyright: Fraport AG  

 

Im Projekt E-PORT AN arbeiten die Fraport AG, die Lufthansa Group, das Land Hessen und die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main zusammen, um bei der Flugzeugabfertigung zunehmend Elektrofahrzeuge einzusetzen. Auf diese Weise sollen die Emissionen weiter reduziert werden. Laut den Partnern der Initiative kommen bei einer Flugzeugabfertigung bis zu 20 verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz.

Als erste Schritte will E-PORT AN bereits vorhandene Elektrofahrzeuge zusammenfassen und elektrisch betriebene Neuentwicklungen in den Abfertigungsprozess einbinden. Außerdem analysiert das Programm die Auswirkungen des großflächigen Einsatzes von Elektrofahrzeugen auf das Stromnetz des Flughafens Frankfurt. Um auf die Initiative aufmerksam zu machen haben die Beteiligten nun am Lufthansa-Gate A15 ein "Green Gate" eröffnet. Hier können sich die Passagiere über die zahlreichen Projekte zum Thema Elektromobilität am größten Verkehrsflughafen Deutschlands informieren. Als wichtigen Projektbaustein präsentiert das „Green Gate“ damit eine Flugzeugabfertigung, die zukünftig weitgehend mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erfolgen kann. Anhand von Modellen, Informationstafeln und Animationen stellen die Partner ihre Aktivitäten vor, darunter eine solarbetriebene Passagiertreppe, Elektro-Förderbandwagen, Hybrid-Flugzeugschlepper und Elektro-Palettenhubwagen. E-PORT AN wird von der Bundesregierung mit der Summe von 8,1 Millionen Euro gefördert.



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