26.11.2014
FLUG REVUE

Betrieb von 14 RegionalflughäfenFraport erhält Zuschlag für griechische Flughäfen

Die Fraport AG und ihr griechischer Partner, das Industrieunternehmen Copelouzos Group, haben von der staatlichen griechischen Privatisierungsgesellschaft HRADF (Hellenic Republic Assets Development Fund) den Zuschlag für den Betrieb von 14 Regionalflughäfen in Griechenland erhalten.

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Der größte deutsche Flughafen und der Ort mit den meisten Arbeitsplätzen im Land ist der Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt. Foto und Copyright: Fraport.  

 

Griechenland will seine Regionalflughäfen privatisieren und vergab die Konzession nun in einem Bieterverfahren an die Fraport AG und dem Copelouzos-Konzern. Diese sind für den Betrieb, die Instandhaltung, das Management und den Ausbau der Airports verantwortlich. Der auf 40 Jahre angesetzte Konzessionsvertrag umfasst die Festland-Flughäfen von Thessaloniki – der zweitgrößten Stadt Griechenlands, Aktio und Kavala, sowie die Inselflughäfen von Chania auf Kreta, Kefalonia, Kerkyra  auf Korfu, Kos, Mykonos, Mytilini Rhodos, Samos, Santorini, Skiathos und Zakynthos. Zusammen hatten die Flughäfen im Jahr 2013 ein Passagiervolumen von rund 19,1 Millionen Fluggästen. Der Gesamtkaufpreis für die Konzession beträgt 1.234 Mio. € und ist laut Fraport voraussichtlich im Herbst 2015 zu leisten. Die Fraport AG wird die Mehrheit am Konsortium halten. Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte. sagte: „Mit den griechischen Regionalflughäfen erwerben wir weitere Beteiligungs-Flughäfen mit erheblichem Wachstumspotenzial. Die Vergabe der Konzession an Fraport unterstreicht einmal mehr unsere Position als eine der weltweit führenden Flughafenbetreiber. Durch unser umfassendes und langjähriges Know-how als Airport-Manager können wir die Wettbewerbssituation der griechischen Regionalflughäfen stärken und weiter ausbauen.“

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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