04.08.2011
FLUG REVUE

Fraport profitiert weiter vom Luftverkehrswachstum

Umsatz, EBITDA und Konzernergebnis des Flughafenbetreibers Fraport AG haben sich im ersten Geschäftshalbjahr 2011 weiter verbessert.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stiegen die Umsatzerlöse um rund elf Prozent von 1,015 Milliarden Euro auf 1,126 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA)im Konzern um 17,7 Prozent von 304,6 Millionen Euro auf 358,4 Millionen Euro zulegte.

Mehr als verdoppelt hat sich das Konzernergebnis: Während es in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres bei 52 Millionen Euro lag, waren es jetzt 105,2 Millionen Euro.

"Auch im ersten Halbjahr 2011 hat der Fraport-Konzern von der guten Positionierung seiner Standorte im weltweiten Luftverkehr profitiert", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, die Entwicklung. Positiv auf die Finanzkennzahlen des Flughafenbetreibers hätten sich neben den konzernweit gestiegenen Passagierzahlen außerdem Basiseffekte ausgewirkt, die aus dem Aschewolke-bedingten Umsatzverlust vom April 2010 resultierten.

Auf den Konzernflughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung wurden in der ersten Jahreshälfte rund 43 Millionen Fluggäste gezählt, was einem Zuwachs von 11,4 Prozent entspricht. 26,5 Millionen Passagiere nutzen den Frankfurter Flughafen (plus 8,3 Prozent). Noch größer fiel das Passagierwachstum an den Standorten Lima und Antalya aus, den beiden wichtigsten Auslandsbeteiligungen des Fraport-Konzerns. Während am Flughafen der peruanischen Hauptstadt 5,6 Millionen Fluggäste (plus 18,7 Prozent) gezählt wurden, waren es am Airport der türkischen Urlaubsdestination knapp zehn Millionen (plus 16 Prozent).

"Ich gehe davon aus, dass sich diese positive Entwicklung auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen wird - vorausgesetzt, wir müssen in unserer Industrie keinen längeren Arbeitskampf erleben", bestätigte Schulte die bisherige Jahresprognose des Konzerns: "Beim Passagierwachstum, das wir für 2011 mit plus vier bis plus sieben Prozent prognostiziert haben, erwarten wir derzeit ein Ergebnis im oberen Bereich der Bandbreite." Auf dieser Basis gehen wir, so Schulte weiter, von einem Anstieg des Umsatzes von rund 2,2 Milliarden im vergangenen Jahr auf mehr als 2,3 Milliarden Euro aus.




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