06.07.2017
FLUG REVUE

Ankunft der Staats- und RegierungschefsG 20: Tipps für Passagiere in Hamburg

Am bevorstehenden Wochenende findet in Hamburg das jährliche Treffen der G20-Staaten statt. Heute treffen bereits zahlreiche Regierungsmaschinen am Flughafen ein. Was das für Besucher und Reisende bedeutet, haben wir für Sie zusammengestellt.

China Staatschef Xi Hamburg g20

Der chinesische Staatschef Xi kam um 12:22 Uhr in Hamburg an. Foto und Copyright: Bundesregierung/ Michael Gottschalk  

 

Am 7. und 8. Juli sind alle Augen auf die norddeutsche Hafenstadt gerichtet: Staats- und Regierungschefs der 20 bedeutendsten Industrie und Schwellenländer werden in der Hamburg Messe internationale Wirtschafts- und Finanzfragen diskutieren. Die Staatsoberhäupter treffen bereits am Donnerstag am Flughafen Hamburg ein, was viele Sicherheitsvorkehrungen der Polizei Hamburg zur Folge hat. Der Hamburg Airport spricht sogar von einem „Flughafen am Flughafen“, um den Linienverkehr und die G20-Sonderflüge parallel abzuwickeln. Unter den ersten Gipfelgästen waren unter anderem der südafrikanische Präsident Jacob Zuma, der chinesische Staatschef Xi Jinping und der brasilianische Präsident Michel Temer.

Flughafenbeschränkung Hamburg G20

Alle nicht genehmigten Flüge dürfen während des G20-Gipfels nicht starten. Foto und Copyright: Polizei Hamburg  

 

Flughafenbeschränkungszone:

Damit die Abwicklung sicher und reibungslos verläuft, wurde für den Gipfel eine Flugbeschränkungszone über Hamburg eingerichtet. Auswirkungen auf den Linienflugverkehr hat dies laut Hamburger Polizei nicht. Verzögerungen können trotzdem nicht ausgeschlossen werden. Passagieren wird vor Anreise eine Prüfung des Flugstatus empfohlen, z. B. kann auf den Webseiten der Airlines oder telefonisch herausgefunden werden, ob und wann das Flugzeug startet. In der Flugbeschränkungszone dürfen aus Sicherheitsgründen innerhalb des Radius von 30 nautischen Meilen nur genehmigte Flüge stattfinden. Andere Luftfahrzeuge, darunter Flugzeugmodelle und Drohnen, dürfen nicht starten. Eine Ausnahmeregelung gilt für Rettungs- und Polizeiflugzeuge.

Anreise:

PKW-Reisende werden vor deutlichen Verzögerungen auf ihrem Weg zum Flughafen gewarnt: Fahrten von Staatsgästen können immer wieder Sperrungen auf der Strecke zwischen der Innenstadt und dem Flughafen hervorrufen. Staus können die Folge sein. Auch mit stark ausgelasteten Parkflächen vor Ort ist zu rechnen. Der Hamburg Airport empfiehlt daher den PKW stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Laut Polizei soll die Anreise via S-Bahn uneingeschränkt möglich sein. Auch werden zusätzliche Frühfahrten von Altona angeboten. Dennoch wird empfohlen für die Anreise mit der Linie S1 mehr Zeit als üblich einzuplanen. Ein Bürgertelefon zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen kann  unter der Nummer 08000 – 4286 50 (Montag bis Freitag von 08:00 - 16:00 Uhr) erreicht werden.

Zusätzliche Sicherheitskontrollen:

Hamburg hat für den G20-Gipfel die höchste Sicherheitsstufe verhängt. Deshalb können im Sicherheitskonzept der Polizei zusätzliche, lageabhängige, also örtlich und zeitlich flexible Grenzkontrollen der Bundespolizei erfolgen.

Flugzeug-Spotting:

Auf seiner Website verkündet der Hamburger Flughafen, dass die Aussichtsplattform sowie das Café Himmelschreiber und das Coffee to Fly während des Gipfels geschlossen bleiben. Auch in den umliegenden Flughafenparkhäusern werden Fußgänger vom Sicherheitspersonal weggeschickt. Für Flugzeugbegeisterte gibt es trotzdem das ein oder andere Plätzchen, das einen Blick auf die internationalen Regierungsflugzeuge verspricht. Der Aussichtspunkt an der Holtkoppel ist zwar mit dem Auto ab Wrangelkoppel nicht mehr erreichbar, jedoch trotzdem für die geöffnet, die bereit sind auf öffentliche Verkehrsmittel oder die Anreise mit dem Fahrrad umzusteigen. Auch die private Spotter-Seite http://www.eddh-airport.de/wordpress/ wird von der Polizei empfohlen, um die besten Ausweich-Positionen ausfindig zu machen. Die Landezeiten der Sondermaschinen können aufgrund der hohen Sicherheitsbestimmungen nicht mitgeteilt werden.




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