23.01.2017
FLUG REVUE

Verkaufsverfahren in nächster PhaseHahn: Land verhandelt mit bevorzugtem Bieter

Im Verkaufsverfahren für den Flughafen Frankfurt-Hahn hat das Land Rheinland-Pfalz mit der Auswahl eines bevorzugten Bieters ADC/HNA den nächsten Schritt eingeleitet.

Hahn Passagiere steigen ein

Einmal mehr laufen Gespräche mit einem möglichen Käufer des Flughafen Hahn (Foto: Flughafen Hahn).  

 

„Nach der eingehenden Bewertung der finalen Angebote der drei verbliebenen Bieter durch das Wirtschaftsberatungsunternehmen Warth & Klein Grant Thornton unter Federführung von Professor Martin Jonas werden wir mit ADC/HNA in abschließende Verhandlungen eintreten“, sagte Innenminister Roger Lewentz am Montag in Mainz.

Im Rahmen der laufenden Gespräche mit der Europäischen Kommission in Brüssel zum Verkaufsverfahren wurde die Kommission über die Auswahl des bevorzugten Bieters informiert.

Die drei Bieter hatten ihre definitiven Angebote Anfang Januar eingereicht. Zuvor waren im November drei weitere Interessenten ausgeschieden. Damals hieß es, der Verkaufsprozeß sei weiterhin ein offenes Verfahren ohne Ausschlussfristen, sodass gegebenenfalls auch neue oder nachgebesserte Angebote noch berücksichtigt werden können.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Beratungsgesellschaft KPMG hatten sich einvernehmlich darauf verständigt, dass KPMG die Begleitung des Verkaufsverfahrens der FFHG an Warth & Klein übergibt. Hintergrund ist, dass unterschiedliche Auffassungen über die Beurteilung der von KPMG im Zusammenhang mit dem gescheiterten Verkaufsprozess an Shanghai Yiqian Trading Co. Ltd. erbrachten Leistungen bestehen. Im Zuge der Beendigung des Auftragsverhältnisses haben sich beide Seiten auf eine abschließende Honorarregelung verständigt. KPMG wird bei Bedarf bei einzelnen Fragestellungen den Verkaufsprozess weiterhin unterstützen.



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