26.02.2015
FLUG REVUE

Flugzeugwartung im HunsrückHAITEC-Werft Hahn nun "FAA Repair Station"

Das deutsche Flugzeugwartungsunternehmen HAITEC Aircraft Maintenance GmbH hat die Anerkennung der US-Luftfahrtbehörde FAA als "Repair Station" erhalten. Damit darf die Werft in Hahn nun auch N-registrierte, also in den USA zugelassene, Flugzeuge betreuen.

HAITEC_Hahn_Flugzeugwerft_Hangar

Blick in den Wartungshangar von HAITEC in Hahn. Neben dem Jumbo Jet findet im Hangar mühelos noch ein Gulfstream-Geschäftsreisejet Platz. Foto und Copyright: HAITEC  

 

„Wir sind sehr stolz darauf, dass HAITEC mit Beginn des Jahres 2015 nun auch über das Approval der Federal Aviation Administration der Vereinigten Staaten von Amerika verfügt“, sagte HAITEC-Vorstandschef Frank Rott. „Dies bedeutet für uns, dass wir zukünftig in allen Bereichen der Maintenance N-registrierte Kunden akquirieren können.“ HAITEC verspreche sich von der FAA-Zulassung für die nächsten Jahre ein zusätzliches Wachstumspotential. „Dies betrifft sowohl unseren Hauptsitz am Flughafen Frankfurt-Hahn, als auch unsere Niederlassung in Erfurt für die Wartung von VIP- und Geschäftsflugzeugen,“ so Rott.

Als EASA Part-145 Unternehmen verfügt HAITEC neben dem FAA Zertifikat über Zulassungen der zivilen Luftfahrtbehörden von Russland, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Aserbaidschan und Bermuda für eine breite Auswahl von Boeing und Airbus Flugzeugen, sowie Gulfstream Business Jets.

Für das Wartungsunternehmen ist die FAA Zulassung ein wichtiger Meilenstein zur Umsetzung der Expansionsstrategie und Kapazitätsausweitung. HAITEC hat 2014 ein Investitionsprogramm von rund 30 Millionen Euro bekanntgegeben. Das Programm umfasst die Gründung von HAITEC VIP Maintenance in Erfurt, Werkzeuge und Ausrüstungen für weitere Flugzeugtypen, Informationssysteme, sowie den Kauf des bestehenden Hangars (Hangar 900 in Frankfurt-Hahn) und des umliegenden Geländes für den Bau einer zweiten Wartungshalle angrenzend an den Hangar 900. Der neue Hangarbereich mit A380 Kapazität, der Mitte 2016 in Betrieb genommen werden soll, hat inklusive verschiedener Werkstätten, Warenlager, sowie eines zweistöckigen Bürokomplexes eine Fläche von 17000 Quadratmetern.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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