01.04.2011
FLUG REVUE

A380 TannheimLufthansa nennt künftigen Airbus A380 „Tannheim“

Ein Airbus A380 der Lufthansa soll künftig den Taufnamen „Tannheim“ tragen. Wie aus mit der Sache vertrauten Kreisen weiter verlautete, sei dafür heute am 1. April eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden.

Ob es sich um das neunte oder zehnte Flugzeug handelt, ist noch nicht entschieden. Zu Tannheim nahe Memmingen hat die A380-Flotte der Lufthansa eine besondere Beziehung: Im Sommer 2010 überflog das neue Flaggschiff der Airline bei Europas größtem Fliegertreffen „Tannkosh“ den Flugplatz der Gemeinde (hier).

Auch wenn die A380 der Lufthansa bisher Taufnamen wie Frankfurt, München, Tokio oder Johannesburg tragen, sind kleinere Orte in der Namensgebung der Gesellschaft keine Seltenheit. So trägt zum Beispiel ein Airbus den Namen „Finkenwerder“ und weist damit auf die enge Verbundenheit zu dem Sitz des Airbus-Werkes in dem Hamburger Stadtteil hin.

Damit die Tannheim auf der kurzen Graspiste in Tannheim landen kann, erhält sie als erste A380 ein „Gravel Kit“-Fahrwerk mit Schutzblechen und Stützrädern an den Flügelspitzen und Bremsfallschirmen. Mit Hilfe von abwerfbaren Starthilfsraketen kommt die „Tannheim“ beim Start mit einer nur 150 Meter langen Grasbahn aus. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, will Lufthansa ihre dann folgende A380 mit der gleichen Sonderausstattung versehen und „Helgoland“ nennen.




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