31.05.2011
FLUG REVUE

OLG Münster stoppt Startbahnverlängerung in Münster/OsnabrückMünster/Osnabrück darf Startbahn nicht verlängern

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat wegen Mängeln im Planfeststellungsbeschluss eine von der NRW-Landesregierung genehmigte Startbahnverlängerung in Münster/Osnabrück gestoppt.

Der 20. Senat des Oberverwaltungsgerichts habe mit am 31. Mai 2011 verkündeten Urteil der Klage des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) gegen den Planfeststellungsbeschluss des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums vom 28. Dezember 2004, mit dem die Verlängerung der Start- und Landebahn des internationalen Verkehrsflughafens Münster/Osnabrück (FMO) von 2.170 m auf 3.600 m zugelassen worden sei, weitgehend stattgegeben, teilte das OLG Münster mit.

Der Planfeststellungsbeschluss sei aufgrund von Mängeln rechtswidrig und dürfe nicht vollzogen werden. Eine Verlängerung der Start- und Landebahn komme damit vorerst nicht in Betracht. Allerdings sei die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, die Mängel des Planfeststellungsbeschlusses in einem sogenannten ergänzenden Verfahren auszuräumen.

Das Oberverwaltungsgericht habe die Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen. Dagegen sei eine Beschwerde möglich, über die das Bundesverwaltungsgericht entscheide.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke



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