03.11.2016
FLUG REVUE

Flughafen München übergibt ErweiterungsbauNeues Logistiklager für die A350 in München

Der Flughafen München hat am Donnerstag ein neues Logistikgebäude eröffnet. Den Erweiterungsbau nutzt künftig der Mieter Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) für A350-Teile.

Flughafen Muenchen neue Halle 2 Logistikzentrum Lufthansa A350

In einer Feierstunde übergab Münchens Flughafengeschäftsführer Thomas Weyer im Beisein von LTLS-Projektingenieurin Anna Henrichmann den Schlüssel für das neue Gebäude an den Leiter der Münchner LTLS-Niederlassung, Martin Kinzelt. Foto und Copyright: Flughafen München GmbH  

 

Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH, eröffnete den Erweiterungsbau am Donnerstag, teilte der Flughafen München mit. Die neue "Halle 2" mit einer Grundfläche von 2240 Quadratmetern erweitert das bestehende Lufthansa-Logistiklager. Unter anderem finden hier Teile der neuen A350 Platz, die, so die neueste Formulierung des Flughafens, "Lufthansa Anfang 2017 in München stationieren will."

Die Materialversorgung für den Airbus A350 mit der Bereitstellung von ungefähr 700 verschiedenen Komponenten machte die Erweiterung der Halle notwendig, so Lufthansa Technik. "Ein wichtiger Baustein für die umfassende Betreuung und Versorgung des Airbus A350 ist fertiggestellt. Verbunden damit können wir unseren Kunden auch für dieses Flugzeugmuster eine optimale Materialversorgung zusagen", so Christian Langer, Geschäftsführer LTLS.

Neben den Komponenten für das neue Flugzeugmuster  lagern hier auch Teile von 15 weiteren Flugzeugmustern. Mit der Inbetriebnahme des erweiterten Lagers können dezentrale  Lagerflächen am Flughafen bald aufgelöst werden. Die Materialien finden zukünftig im neuen Hauptlager ihre Heimat. So werden durch weniger innerbetriebliche Transporte Materialflüsse und Transportwege optimiert sowie Synergieeffekte durch eine Zentralisierung des operativen Geschäftes erzielt.

Der Erweiterungsbau ist mit moderner Lagertechnik wie dem automatischen Blocklagersystem ausgestattet. Diese Technik bildet eine Voraussetzung für die Erschließung weiterer digital unterstützter Optimierungspotentiale.

Der Neubau entstand in zehn Monaten Bauzeit und wurde pünktlich übergeben. Das geplante Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro wurde sogar leicht unterschritten.



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