14.02.2012
FLUG REVUE

Politmagazin Report Mainz: Zweifel an Jobmotor Frankfurter Flughafen

Das ARD-Politikmagazins "Report Mainz" hegt nach Recherchen Zweifel, ob der Frankfurter Flughafen im Zuge seines Ausbaus wie geplant zum Jobmotor für die Rhein-Main-Region wird.

Laut „Report Mainz“ sind viele der angeblich bisher neu geschaffenen Arbeitsplätze keine wirklich neuen Jobs. Bei mehr als 5300 von rund 7000 Jobs, die laut dem Flughafenbetreiber Fraport bei Firmen rund um den Flughafen entstanden oder bereits fest eingeplant sind, handelt es sich um reine Verlagerungen innerhalb der Region.

Gerade bei Firmen, die Flughafenbetreiber Fraport als besonders bedeutende Beispiele hervorhebt, ergibt sich laut dem Bericht, der am Dienstagabend um 21:45 ausgestrahlt wird, ein ernüchterndes Bild: So hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG am Flughafen einen neuen Standort mit mehr als 2000 Mitarbeitern geschaffen. Die Jobs wurden allerdings allesamt aus den bisherigen Standorten in Frankfurt verlagert und fallen dort weg.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) spricht weiter von einem "echten Jobbringer". Im Interview mit "Report Mainz" sagte er: "Es ist grob falsch, wenn jemand behauptet, dass hier nicht Arbeitsplatzzuwächse wären. Es kann auch Verlagerungen gegeben haben, das weiß ich nicht, das ist natürlich durchaus möglich, das müssen die Firmen selbst entscheiden."




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