06.01.2010
FLUG REVUE

Slowakische Polizei legt Flugpassagier Sprengstoff ins GepäckSlowakische Polizei vergisst Sprengstoff im Passagiergepäck

Für einen Sicherheitstest der Kontrollen am Flughafen Bratislawa hat die slowakische Polizei einem darüber nicht informierten Fluggast ein Sprengstoffpäckchen ins bereits aufgegebene Reisegepäck gelegt. Es konnte erst nach einem polizeilichen Großeinsatz im irischen Dublin geborgen werden.

Dem 49-jährigen Fluggast und sieben weiteren Passagieren seien am vergangenen Sonnabend für einen Sicherheitstest durch die slowakischen Sicherheitsbehörden verdeckt Sprengstoffpäckchen ins Fluggepäck gelegt worden, meldete die "Irish Times" gestern. Aber nur sieben Päckchen seien danach entdeckt und wieder entfernt worden. Der ahnungslose 49-Jährige, ein slowakischer Elektriker, habe mit dem achten Päckchen seinen Flug nach Dublin angetreten und das Gepäck in seine Wohnung in der Innenstadt von Dublin mitgenommen.

Nachdem die slowakischen Behörden den Irrtum bemerkt hätten, hätten sie die irischen Sicherheitsbehörden informiert, die den Fluggast in seiner Wohnung aufspürten. Nach einer weiträumigen Absperrung der Innenstadt hätten irische Polizei und Armee die 96 Gramm fehlenden Plastiksprengstoffs geborgen.

Der Passagier habe sie bis dahin noch immer nicht entdeckt, da sie in seinem Koffer versteckt gewesen seien. Der zunächst festgenommene Fluggast sei wieder freigelassen worden, nachdem sich seine Unschuld herausgestellt habe.

Der slowakische Innenminister habe dem irischen Justizminister sein "tiefes Bedauern" ausgedrückt. Die irische Polizei habe eine Sonderermittlungsgruppe eingesetzt.




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