25.05.2016
FLUG REVUE

Zu lange Wartezeiten an US-FlughäfenTSA löst Chef der Flughafen-Sicherheitskontrollen ab

Die amerikanische Transportschutzbehörde Transportation Security Administration (TSA) hat ihren Verantwortlichen für Flughafen-Sicherheitskontrollen abgelöst, nachdem es zu immer längeren Passagier-Wartezeiten gekommen war.

TSA-Officer an der Flughafen-Sicherheitskontrolle in den USA

Ein Offizier der amerikanischen Transportschutzbehörde TSA bei der Fluggastkontrolle. Foto und Copyright: TSA  

 

TSA-Administrator Peter Neffenger sagte am Dienstag, sein Mitarbeiter Kelly Hoggan sei wegen unterschiedlicher Auffassungen über den richtigen Lösungsweg versetzt worden, nicht weil er sich etwas zu schulden habe kommen lassen. In den USA hatte es in den vergangenen Wochen immer längere Schlangen an den Sicherheitskontrollen auf Flughäfen gegeben, so dass zahlreiche Passagiere ihre gebuchten Flüge verpassten. Beispielsweise sollen am 15. Mai in Chicago 500 Passagiere wegen zu langer Wartezeiten ihre Flüge nicht pünktlich erreicht haben. Viele US-Flughäfen hatten zuletzt, selbst bei Inlandsflügen, ein Erscheinen drei Stunden vor Abflug angeraten, eine Stunde länger als vorher empfohlen.

Die USA kontrollieren genauer

Die US-Sicherheitskontrollen sind aufwändiger als die in Europa, typischerweise müssen alle Passagiere Gürtel und Schuhe ablegen. Außerdem sind Körperscanner weit verbreitet, die im technischen Kontrollablauf ebenfalls als vergleichsweise langsam gelten. An einem "Trusted Traveller"-Programm der TSA für vorregistrierte Vielflieger mit beschleunigter Kontrolle beteiligen sich bisher nicht die erhofften Passagiermengen.

TSA-Chef Neffenger teilte mit, seine Behörde wolle die Reisenden künftig "effizienter" abfertigen und sie nicht einfach nur schneller durch die Schlangen drängen. Hoggans Nachfolger soll bereits an den Flughäfen JFK und LAX die Sicherheitskontrollen erfolgreich geleitet haben.



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