20.12.2009
FLUG REVUE

Flughafen Düsseldorf Flugbetrieb eingestelltUPDATE: Schnee legt mehrere Flughäfen lahm - DUS wieder in Betrieb

Der Flughafen Düsseldorf hatte heute um 09.15 Uhr seinen Flugbetrieb eingestellt, da die Räummannschaften mit dem Beseitigen der Schneemassen auf den Betriebsflächen nicht nachkamen. Flüge fielen aus, Flugzeuge wurden umgeleitet. Erst um 20.20 Uhr konnten die ersten Airliner wieder starten. Zu witterungsbedingten Einschränkungen kam es auch in Weeze, Münster-Osnabrück und Dortmund.

DUS Düsseldorf International Terminal plus Air France

Düsseldorf International ist der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen und der drittgrößte in Deutschland. Foto und Copyright: Paul Kaps/Words and Wings  

 

Ausgerechnet an einem der verkehrsreichsten Tage im Jahr wurde der Flughafen Düsseldorf durch Schneefall lahmgelegt. Der Flughafenbetreiber hatte mit rund 39.000 Fluggästen gerechnet, die heute den Flughafen Düsseldorf International benutzen würden. Doch zwischen 09.15 Uhr und 20.20 Uhr ging nichts mehr: Die Räummannschaften mussten angesichts der Schneemengen kapitulieren, die in Düsseldorf und Umgebung niedergingen. Aufgrund des starken Windes (bis zu 25 Knoten/46 km/h) entstanden immer neue Schneeverwehungen, die den Schneeräumern das Leben erschwerten. Der Flugbetrieb wurde eingestellt, und etliche Flüge mussten gestrichen werden. Nach Auskunft des Flughafenbetreibers waren bis zum Abend rund 300 Flüge davon betroffen. Tausende von Passagieren saßen fest. Die Flughafengesellschaft riet Reisenden, sich mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen und verteilte am Abend Decken an die Fluggäste, die nicht weiterkamen.

Flugzeuge mit Ziel DUS wurden nach Münster/Osnabrück, Köln und Frankfurt umgeleitet. Allerdings fielen auch in Münster/Osnabrück vereinzelt Flüge aus. 

Am Sonntag Nachmittag stellte auch der Flughafen Weeze/Niederrhein vorübergehend den Flugbetrieb ein. Ryanair leitete ihre Flüge nach Frankfurt-Hahn um. Wetterbedingte Probleme gab es auch in Dortmund und Münster-Osnabrück sowie in Amsterdam und Brüssel. In Köln und Paderborn lief der Betrieb dagegen vergleichsweise ungestört.

 



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