29.08.2008
FLUG REVUE

29.8.2008 - RapidEye gestartetDeutsche Satellitenflotte RapidEye erfolgreich gestartet

Heute um 9.15 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (13.15 Uhr Ortszeit) ist die RapidEye-Satellitenflotte erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet.

Die fünf Satelliten werden von einer russisch/ukrainischen Dnepr-Trägerrakete nacheinander in einer Umlaufbahn in 630 Kilometern Höhe ausgesetzt. Als Flotte umkreisen sie die Erde, wie auf einer Perlenschur aufgereiht, im Formationsflug. Jeder Satellit hat etwa die Größe eines Kühlschranks und wiegt ungefähr 150 Kilogramm. Die Sensoren können bis zu 77 Kilometer breite Bildstreifen mit einer maximalen Länge von 1500 Kilometern aufzeichnen. Sie können dabei um bis zu 25 Grad in beide Richtungen senkrecht zur Flugbahn geschwenkt werden.

Die baugleichen Erdbeobachtungssatelliten liefern Daten aus dem All für die zivile Nutzung, sie können eine Region der Erde täglich mit einer Auflösung von 6,5 Metern beobachten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) förderte dieses Vorhaben der RapidEye AG in Brandenburg mit 15 Millionen Euro. RapidEye ist vor allem auf die kommerzielle Anwendung für Landwirtschaft, Versicherungen, Ernährungsindustrie und Organisationen im Bereich der Katastrophenhilfe ausgerichtet. Die künftigen Produkte umfassen thematische Karten zur Ernteplanung und Bestimmung von Ernteschäden wie auch digitale Höhenmodelle und Schadenskartierungen. Darüber hinaus werden die Informationen staatlichen und internationalen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Als Schnittstelle zur Wissenschaft dient das DLR.




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