29.05.2008
FLUG REVUE

Thielert Teil 2Diamond und Thielert auf Konfrontationskurs - Teil 2

Außerdem warf Dries dem Insolvenzverwalter Dr. Kübler vor, die Ersatzteilpreise 'exorbitant' erhöht zu haben.

Wenig später sei aber die Lebensdauer von Teilen herabgesetzt worden, so gebe es nun ein Service Bulletin, dass die Lebenszeit der Kupplung des Motors auf 100 Betriebsstunden begrenze. 90 Prozent aller Probleme mit den Flugzeugen beruhten bei Diamond Aircraft auf den Triebwerken und 100 Prozent seiner grauen Haare seien ebenfalls durch Triebwerke verursacht, so Dries.
Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Bruno M. Kübler, antwortete auf einer eigenen Pressekonferenz, dass es Ziel sei, kurzfristig die Produktion bei der Thielert Aircraft Engines GmbH zu sichern. Die Sanierung des Unternehmens erfordere von Kunden und Gläubigern schmerzhafte Zugeständnisse. Das Prinzip der Vorkasse bei Ersatzteillieferungen sei aufgrund des deutschen Insolvenzrechts unverzichtbar. 'Die aktuelle Verunsicherung der Kunden geht zurück auf eine Desinformationskampagne des Flugzeugherstellers Diamond Aircraft', so Kübler. Diese Argumentation verkenne mutwillig die Sachlage, so Kübler.
Weiter hieß es, Diamond habe wider besseren Wissens und mit ausnahmslos unwahren Behauptungen versucht, die Kunden massiv zu verunsichern und über die Öffentlichkeit Druck auszuüben.'Es hat bereits eine große Zahl vornehmlich strategischer Investoren Interesse am Kauf der Thielert Aircraft Engines GmbH bekundet. Die Gespräche mit ihnen sollen noch im Juni beginnen', hieß es in einer Pressemitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters. (VKT)
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