13.06.2007
FLUG REVUE

13.6. - DLR BeschichtungsanlageDLR: Beschichtungs-Hightech für Turbinenschaufeln

Als wichtigen Beitrag zu künftigen emissions- und verbrauchsarmen Flugzeugtriebwerken hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an seinem Institut für Werkstoff-Forschung in Köln ein Beschichtungszentrum zur Entwicklung neuer Hochleistungsschichten in Betrieb genommen.

Herzstück des von der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) mit 3,2 Millionen Euro unterstützten Beschichtungszentrums ist die Multiquellen-Magnetron-Sputter-Anlage (MEGA). Die neue Versuchseinrichtung bietet durch die Möglichkeit der Aufbringung von nanostrukturierten mehrlagigen Schichten aus bis zu vier unterschiedlichen Werkstoffen ein enormes Potential für die Entwicklung neuer Schutzschichtsysteme für die Anwendung im Triebwerksbau.

Triebwerksschaufeln und Brennkammern in heutigen Flugzeugmotoren gehören mit zu den am stärksten belasteten Teilen in der Technik: Sie müssen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius aushalten. Neue Konzepte für emissions- und verbrauchsarme Triebwerke lassen diese Temperaturen weit über diese magische Grenze steigen. Keramische und metallische Werkstoffe sind dabei thermischen und chemischen Belastungen ausgesetzt, die ohne einen Schutz der Oberfläche zur schnellen Materialermüdung führen würden. Aus wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Gründen müssen daher neue Schutzschichtsysteme entwickelt werden.




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