20.01.2012
FLUG REVUE

Airbus A380: EASA verlangt Überprüfung der Flügel auf HaarrisseA380: EASA verlangt Inspektion auf Haarrisse

Nach der Entdeckung von Haarrissen an Rippen im Flügel mehrerer Airbus A380 hat die europäische Luftfahrtbehörde EASA heute eine amtliche Airworthiness Directive (AD) erlassen, nach der frühe Serienflugzeuge überprüft werden müssen.

Die am Freitag veröffentlichte Lufttüchtigkeitsanweisung verlangt nur eine Inspektion einzelner, genau bezeichneter Airbus A380-841, A380-842 und A380-861 mit den Baunummern (S/N) 01, S/N 03, S/N 04, S/N 05, S/N 06, S/N 07, S/N 08, S/N 09, S/N 10, S/N 12, S/N13, S/N 16, S/N 17, S/N 19, S/N 20, S/N 21, S/N 23, S/N 33, S/N 34 und S/N 45. Jüngere Flugzeuge sind nicht betroffen. 

Es geht um Haarrisse in den Befestigungen der Flügelhaut an den Flügelrippen, die Airbus auf mittlerweile veränderte Abläufe im Fertigungsprozess zurückgeführt hatte. Laut EASA können sich dadurch sogenannte "Type 2"-Risse bilden, welche "die Integrität des Flugzeugs gefährden" könnten. Wenig benutzte Flugzeuge mit bis zu 1799 Flugzyklen (einzelnen Flügen) müssen nun binnen sechs Wochen oder 84 Flugzyklen inspiziert und gegebenenfalls repariert werden, Flugzeuge mit einer höheren Nutzung dagegen schon binnen vier Tagen oder 14 Flugzyklen.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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