05.08.2014
FLUG REVUE

Streckenflugerprobung in SüdafrikaAirbus A350 besucht Johannesburg

Am Montag hat A350-Prototyp MSN5 im Rahmen seiner Streckenflugerprobung den südafrikanischen Flughafen Johannesburg besucht. Der ungewöhnlich hoch liegende Flughafen wurde für Anflugtests mit der Autoland-Funktion des neuen Zweistrahlers genutzt.

Airbus_A350_Route_Proving_Johannesburg_MSN5

Bei flimmernder Hitze führte der Airbus A350, MSN5 in Johannesburg automatische Landungen unter Höhenbedingungen aus. Foto und Copyright: Airbus  

 

Auf dem 1694 Meter hoch gelegenen Flughafen O.R. Tambo International Airport in Johannesburg habe das von Airbus-Besatzungen gesteuerte Testflugzeug MSN5 Autoland-Landungen unter Höhenbedingungen durchgeführt, teilte Airbus mit. Der Flughafen sei hierfür ideal geeignet.

Die Höhenlage eines Flughafens hat zur Folge, dass das Flugzeug in der dünneren Luft schneller fliegen muss, auch im Anflug und bei der Landung. Der Autopilot muss diese Bedingungen ebenfalls berücksichtigen. Bei hohen Temperaturen erhöht sich der Geschwindigkeitszuschlag nochmals. Damit hat das Autolandsystem verkürzte Zeit für seine komplizierte Regelungsarbeit, was bei eigenen Testreihen praktisch überprüft wird.

Die A350 startete nach dem Abschluss der Tests in Afrika nach Sydney in Australien, wo sie am Dienstag eintraf. Am Dienstagvormittag deutscher Zeit war MSN5 schon wieder im Luftraum über Auckland in Neuseeland unterwegs. Von dort aus war der Weiterflug nach Santiago de Chile geplant.

Im Rahmen der bis zum 13. August dauernden Streckenflugerprobung werden die Testflugzeuge in simulierten Airline-Einsatzzyklen auf Langstrecken, teilweise mit Testpassagieren, und bei nur kurzen Bodenzeiten eingesetzt, um das Flugzeug schon bei der Indienststellung ohne Kinderkrankheitenn möglichst ausgereift zu machen. Airbus will die Zulassung der A350-900 im September abgeschlossen haben.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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