27.05.2014
FLUG REVUE

Hitze, Sprühregen und strenger FrostAirbus A350 beendet Klimatests in Florida

Airbus A350-Prototyp MSN2 hat eine Reihe von Tests im McKinley-Klimatestlabor der US Air Force in Florida abgeschlossen. Dabei musste der neue Zweistrahler in einem Spezialhangar unter anderem Polarbedingungen trotzen.

Airbus_A350_MSN2_Klimatest_McKinley_Florida

So sah die CFK-Außenhaut von MSN2 bei einer Außentemperatur von minus 40 Grad Celsius am Boden aus. Foto und Copyright: Airbus  

 

Bei der jüngsten Messreihe habe erstmals ein Airbus-Flugzeug das amerikanische Testlabor genutzt, teilte Airbus mit. Die A350 habe Kabinentests absolviert und ihre Bordsysteme unter extremen Klimabedingungen geprüft. Dies diene der Ausgereiftheit und Betriebssicherheit des Flugzeugs bei der Indienststellung, die Ende des Jahres erwartet werde.

Zwei Wochen lang musste der Prototyp MSN2 Hitze bis plus 45 Grad Celsius und Kälte bis minus 40 Grad Celsius bei unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit ertragen. Bei den Tests in einem Spezialhangar wurden Bordunterhaltungssystem, Klimaanlage, Küchen, Wasserversorgung und Abwassersysteme geprüft. Teilweise liefen dabei auch die Triebwerke, wobei das Flugzeug mit Ketten verankert wurde. Die A350 war das bisher größte Flugzeug, dass den Spezialhangar des Labors für die Klimatests benutzte.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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