31.03.2016
aero.de

FlugzeugbauAirbus bringt A350-900 mit 280 Tonnen Startmasse

Airbus hebt das maximale Startgewicht der A350-900 ab 2020 auf 280 Tonnen an. Die erhöhte Startmasse war bisher der von Singapore Airlines bestellten Marathon-Ausführung A350-900ULR vorbehalten, traf aber auch bei anderen Airlines auf reges Interesse.

airbus-a350-900ulr-singapore-airlines

Singapore Airlines ist der Erstkunde der Ultra-Long-Range-Version des Airbus A350-900. Foto und Copyright: Airbus  

 

Airbus setzte das Höchstabfluggewicht (MTOW) der A350-900 anfangs auf 268 Tonnen fest. Die EASA-Zulassung des Flugzeugs aus dem Jahr 2014 schloss außerdem noch eine weitere Variante mit 275 Tonnen MTOW ein. Im Internet gibt Airbus inzwischen das 280 Tonnen MTOW in den technischen Daten der A350-900 an.

Singapore Airlines legt sich ab 2018 sieben A350-900 in einer speziell von Airbus entwickelten Auslegung für ultralange Strecken zu. Das 280 Tonnen MTOW gepaart mit einem optimierten Treibstoffsystem ermöglichen es der A350-900ULR, 165.000 statt 141.000 Liter Treibstoff aufzutanken.

Das ist genug Sprit, um etwa 170 Passagiere nonstop 8.700 nautische Meilen von Singapur nach New York zu fliegen. Die errechnete Flugzeit auf dieser Strecke beträgt bis zu 19 Stunden. In Standardkonfiguration mit 325 Sitzen soll das 280 Tonnen MTOW rund 500 Meilen Extrareichweite bringen.

Zwar hat nicht jeder A350-900-Kunde derart extreme Einsätze wie Singapore Airlines vor. Trotzdem verzeichnete Airbus Anfragen nach höheren Abfluggewichten. Philippine Airlines wird die A350-900 mit 278 Tonnen MTOW erhalten - diese Variante erlaubt der Gesellschaft Transpazifikflüge.

"Wir bauen ein flexibles Flugzeug", das "von einer Regional- in eine Ultralangstreckenauslegung und umgekehrt" umgebaut werden kann, zitiert die "Air Transport World" Airbus Strategie-Chef Kiran Rao. Denn auch das gibt es - Airlines, denen ein 260 Tonnen MTOW für die A350-900 ausreicht, können damit an jedem Flugtag Gebühren und Flughafenentgelte sparen.



Weitere interessante Inhalte
Restrukturierung der Airbus-Konzernspitze Enders schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht aus

05.12.2016 - Airbus-Konzernchef Tom Enders hat im Rahmen der Umstrukturierungen betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. … weiter

Zweistrahler wird noch vor Weihnachten geliefert Lufthansa-A350 startet zum Erstflug

29.11.2016 - Die erste A350-900 für Lufthansa ist am Dienstag in Toulouse zum Erstflug gestartet. … weiter

Neuer Airbus-Zweistrahler Übergabe-Termin für Lufthansa-A350 steht fest

23.11.2016 - Noch vor Weihnachten erhält Lufthansa den ersten Airbus A350-900. Auch der erste Linienflug ist schon geplant. … weiter

Standard-Lösung für schnelles Internet Airbus will sein System 2017 auf den Markt bringen

17.11.2016 - Der europäische Flugzeughersteller evaluiert derzeit eine Plattform für schnelles Internet im Flugzeug, die künftig ab Werk und als Retrofit erhältlich sein soll. … weiter

Airbus-Langstreckenjet A350 XWB: Die aktuellen Nutzer

16.11.2016 - Mit der A350 hat Airbus einen hochmodernen Langstreckenjet entwickelt. Bereits über 800 Flugzeuge wurden an mehr als 40 Kunden verkauft. … weiter


  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 12/2016

FLUG REVUE
12/2016
07.11.2016

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Neue Junkers F 13 fliegt
- Dreiteilung airberlin
- Flughafen Lyon
- Erprobung Pilatus PC-24
- Wonsan Air Festival
- Brennstoffzellen im Alltagstest
- Extra Raumfahrt

aerokurier iPad-App