03.02.2011
FLUG REVUE

Airbus erhöht die A330-Produktionsrate

Der Flugzeughersteller Airbus will die Produktionsrate seiner A330-Familie wegen starker Nachfrage ab 2013 auf zehn Flugzeuge pro Monat erhöhen.

Derzeit produziere Airbus jeden Monat acht Flugzeuge der A330-Familie, teilte Airbus am Donnerstag mit. Diese monatliche Rate werde Anfang 2012 auf neun erhöht, bevor im zweiten Quartal 2013 eine Rate von zehn erreicht werden solle.

"Mit der erneut gesteigerten Produktionsrate für Flugzeuge der A330-Familie folgen wir der  ungebremst hohen Marktnachfrage", sagte Tom Williams, Executive Vice President Programmes von Airbus. Die A330 sei nicht nur als Passagierflugzeug äußerst erfolgreich, sondern auch als Mehrzweck-Transport- und Tankerflugzeug (MRTT), als VIP-Jet und als Frachter.

Für die A330 MRTT sei 2010 die zivile und militärische Zulassung erteilt worden. Fünf Flugzeuge flögen bereits und vier weitere würden derzeit umgerüstet. Die ersten beiden MRTT-Flugzeuge für die Royal Australian Air Force (RAAF) würden in Kürze ausgeliefert. Es sei geplant, im Laufe dieses Jahres fünf A330 MRTT an drei Kunden auszuliefern.

2010 seien fünf A330-Frachter an drei Kunden ausgeliefert worden. Airbus erwarte eine Marktnachfrage nach rund 400 neuen Frachtern mittlerer Größe in den nächsten 20 Jahren. Airbus habe bereits mehr als 1100 Bestellungen für die verschiedenen Versionen erhalten. 750 Airbus A330 seien bereits ausgeliefert und flögen bei 90 Betreibern in 50 Staaten.

Die A330-Familie wird in Toulouse endmontiert. Das Flugzeug entsteht auf der gleichen Fertigungslinie wie sein vierstrahliges Schwestermodell Airbus A340, für das sich die Nachfrage deutlich abgekühlt hat. Eine neue A330-200 kostet laut Airbus-Listenpreis derzeit 200,8 Millionen Dollar, eine A330-300 kostet 222,5 Millionen Dollar und der Frachter A330-200F kostet 203,6 Millionen Dollar.

flugrevue.de / Sebastian Steinke


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