03.12.2014
FLUG REVUE

Meilenstein für chinesische EndmontageAirbus feiert 200. Flugzeug aus Tianjin

Ein Airbus A319 für China Eastern Airlines ist das 200. Flugzeug, das auf der Airbus-Endmontagelinie im chinesischen Tianjin produziert wurde. Am Mittwoch wurde der Zweistrahler feierlich übergeben.

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Mit einer Feier in der Ausstattungshalle wurde das 200. Airbus-Flugzeug aus chinesischer Fertigung, eine A319 mit Sharklets, in Tianjin übergeben. Foto und Copyright: Airbus  

 

Die chinesische Endmontagelinie in der nun die jüngste A319 mit der Werknummer MSN6269 feierlich übergeben wurde, ist seit 2008 in Betrieb. Das strikt nach dem Vorbild der Hamburger Werkhalle 9 gebaute Werk für die Airbus-Muster A319 und A320 ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus, der Sonderwirtschaftszone Tianjin und dem chinesischen Luftfahrtkonzern AVIC.

Schon im März 2014 war unter dem Namen "Phase II" eine Verlängerung der Zusammenarbeit um zehn Jahre von 2016 bis 2025 vereinbart worden. Danach soll ab 2017 die A320neo-Familie für den asiatischen Markt in Tianjin endmontiert werden. 

Ein großer Teil der in Tianjin benötigten Sektionen wird per Containerfracht aus Hamburg angeliefert. Allerdings übernehmen chinesische Partner mehr und mehr Anteile an den Zulieferungen, darunter die Flügel. Die enstehenden Flugzeuge entsprechen in allen Details den europäischen Produkten und nutzen deren Zulassung. Auch die Fertigungsprozesse entsprechen den europäischen Werken. Das erste Flugzeug aus Tianjin wurde 2009 an Sichuan Airlines ausgeliefert. Die eigentliche Kundenübergabe in Tianjin erfolgt aus juristischen Gründen in einem reinen Airbus-Auslieferungszentrum in Tianjin außerhalb des Joint Ventures.

Mit Hilfe der chinesischen Endmontagelinie hat Airbus den Marktanteil in China auf 50 Prozent erhöht. 1100 Airbus-Flugzeuge fliegen mittlerweile bei chinesischen Betreibern, darunter über 900 der A320-Familie. Das schnell wachsende China gilt als Schlüsselmarkt im Luftverkehr und als wichtiger kommender Absatzmarkt auch für den Airbus A380.



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