30.07.2014
FLUG REVUE

Umsatz steigt auf 27,2 Milliarden EuroAirbus Group sieht kontinuierliches Wachstum

Bei der Vorstellung ihrer Halbjahreszahlen konnte die Airbus Group einen um sechs Prozent auf 27,2 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz vorweisen. Dazu haben die Bereiche Airbus Commercial Aircraft und Airbus Helicopters beigetragen. Der Umsatz bei Airbus Defence and Space blieb stabil.

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Grafik und Copyright: Airbus  

 

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Der Umsatz von Airbus Commercial Aircraft stieg um sieben Prozent und wird getragen durch die auf 303 Flugzeuge gestiegenen Auslieferungszahlen (H1 2013: 295 Auslieferungen) und einen laut Airbus vorteilhafteren Mix, der im Vergleich zum Vorjahr fünf zusätzliche A380 enthielt. Der Umsatz von Airbus Helicopters erhöhte sich um acht Prozent dank der gestiegenen Auslieferungszahl von 200 Hubschraubern (H1 2013: 190 Hubschrauber) und des Hochlaufs der NH90-Produktion. Airbus Defence and Space konnte im zweiten Quartal unter anderem den Start des Erdbeobachtungssatelliten Spot 7 verbuchen. Auf der Farnborough Air Show im Juli gab Airbus Bestellungen und Kaufabsichtserklärungen für 496 Flugzeuge bekannt – gemäß des Unternehmens eine Bestätigung für die Stabilität des zivilen Flugzeugmarktes. Während der Luftfahrtmesse nahm Airbus 121 Kaufabsichtserklärungen für die A330neo entgegen. Der Auftragseingang der Airbus Group belief sich im ersten Halbjahr auf € 27,7 Mrd. (H1 2013: € 95,6 Mrd.), der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2014 bei € 677,4 Mrd. (Jahresende 2013: € 680,6 Mrd.). Airbus verbuchte 290 Nettobestellungen für Verkehrsflugzeuge (H1 2013: 722 Nettobestellungen). Der Netto-Auftragseingang bei Airbus Helicopters betrug 148 Hubschrauber (H1 2013: 167 Hubschrauber). Zudem wurden im Juli Vereinbarungen über die Lieferung von 123 Hubschraubern an China unterzeichnet. Der Wert des Auftragseingangs bei Airbus Defence and Space blieb stabil, getragen von einer anhaltenden Wachstumsdynamik im Raumfahrtgeschäft und 17 Bestellungen für leichte und mittelschwere Transportflugzeuge. „Im ersten Halbjahr 2014 standen vor allem die planmäßige Fortführung unserer wichtigsten Entwicklungs- und Serienprogramme sowie die Umsetzung der Restrukturierungspläne für den Bereich Raumfahrt und Verteidigung im Mittelpunkt“, sagte Tom Enders, CEO der Airbus Group. „Dies zeigt sich in der soliden Verbesserung bei Umsatz und Ertragskraft. In Farnborough konnten wir einen starken zivilen Auftragseingang verzeichnen. Mit der Ankündigung der A330neo und unseres Joint Ventures im Trägerraketengeschäft unterstreichen wir unser Engagement für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns.“

Das Konzern-EBIT vor Einmaleffekten – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten aus Rückstellungsveränderungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – stieg auf € 1.769 Mio. (H1 2013: € 1.614 Mio.). Darin enthalten ist ein Veräußerungsgewinn von € 60 Mio. aus dem Verkauf des Headquarter-Gebäudes in Paris. Das EBIT vor Einmaleffekten von Airbus wuchs auf € 1.287 Mio. (H1 2013: € 1.231 Mio.). Dies spiegelt die Verbesserung im operativen Geschäft wider, wurde jedoch durch Unterstützungskosten für die A350 XWB und höhere vorgezogene Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) im Vergleich zu 2013 belastet. Das EBIT vor Einmaleffekten stieg bei Airbus Helicopters auf € 150 Mio. (H1 2013: € 128 Mio.). Dies ist insbesondere auf die Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit der Super-Puma-Flotte und das Services-Geschäft zurückzuführen. Das EBIT vor Einmaleffekten von Airbus Defence and Space lag mit € 223 Mio. in etwa auf Vorjahresniveau (H1 2013: € 216 Mio.). Die Umsatzrendite des Konzerns auf Basis des EBIT vor Einmaleffekten lag bei 6,5 Prozent (H1 2013: 6,3 Prozent).


WEITER ZU SEITE 2: Ausblick: Mehr Bestellungen als Auslieferungen

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