26.07.2017
FLUG REVUE

Produktion des neuen Zweistrahlers kommt in FahrtAirbus übergibt die 100. A350

China Airlines aus Taiwan hat am Mittwoch in Toulouse feierlich die 100. A350-900 übernommen, gut 30 Monate nach der ersten A350-Auslieferung im Dezember 2014. Bis Ende 2018 will Airbus die Fertigungsrate auf zehn Flugzeuge monatlich anheben.

Airbus A350-900 China Airlines 100th delivery

Die 100. A350 wurde am Airbus-Auslieferungszentrum in Toulouse an China Airlines aus Taiwan übergeben. Foto und Copyright: Airbus  

 

„Wir erreichen den Meilenstein der 100. ausgelieferten A350 XWB inmitten des schnellsten Produktionshochlaufs bei unseren Widebodys, der planmäßig auf das Ziel von monatlich zehn A350-Auslieferungen bis Ende 2018 zuläuft“, sagte Fabrice Brégier, COO von Airbus und President von Airbus Commercial Aircraft. „Besonders stolz sind wir darauf, das Flugzeug heute an unseren langjährigen Kunden China Airlines übergeben zu dürfen.“ Airbus hat die A350 bisher an 14 Airlines weltweit ausgeliefert. Das Flugzeug fliegt mit einer hohen Einsatzzuverlässigkeit von 99 Prozent. "Diese Quote ist für dieses frühe Stadium des Programms bemerkenswert", fügte Fabrice Brégier an.

Nuan-shuan Ho, Chairman von China Airlines, sagte: "Dieses erstaunliche, neue Flugzeug hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern in jeder Hinsicht übertroffen, etwa bei der Betriebseffizienz, beim stark reduzierten Treibstoffverbrauch und beim Reisekomfort für unsere Fluggäste. Die A350 XWB ist einer der wichtigsten Aktivposten in unserer Flotte und wird das Fundament für die Entwicklung unseres Langstreckennetzes bilden."

Die A350-1000 soll als jüngstes Mitglied der A350 XWB-Familie bis Jahresende 2017 zugelassen sein und ausgeliefert werden. Airbus hat bisher 847 Festaufträge von 45 Kunden für die A350 XWB verbucht. Die A350-Produktion wurde anfangs durch verspätete Zulieferungen von "Monumenten", also Toilettenkabinen und Küchen, behindert, die deshalb erst nachträglich installiert werden konnten. Airbus hatte dazu in Toulouse zusätzliche Zelthallen auf dem Vorfeld errichtet, so dass die ehrgeizig kurz geplante A350-Endmontage nicht mehr durch die Nacharbeiten behindert wird.



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