20.12.2013
FLUG REVUE

Verlängerter Dreamliner liegt im PlanBoeing 787-9 erreicht FAA-Freigabe "TIA"

Die verlängerte Version des Boeing-Dreamliners hat Mitte Dezember die sogenannte "Type Inspection Authorization" (TIA) erhalten. Damit lässt die Luftfahrtbehörde FAA nun auch eigenes Personal an Bord, um die Zulassungsdaten zu erarbeiten.

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Der dritte Dreamliner der gestreckten Version Boeing 787-9, hier beim Erstflug, nutzt erstmals GEnx-Triebwerke von General Electric. Foto und Copyright: Boeing  

 

Mit der Erteilung der TIA beginne eine neue Phase der 787-9-Flugerprobung, teilte Boeing-Marketingvorstand Randy Tinseth mit. Die bisherige Freigabe gelte für Flugzeuge mit dem Triebwerk Trent 1000 von Rolls-Royce, das an den ersten beiden Flugzeugen ZB001 und ZB002 montiert sei. Für die alternative Antriebsvariante mit dem Triebwerk GEnx von GE Aviation erwarte man die TIA in Kürze. Das dritte Testflugzeug nutzt diesen Antrieb.

Für die TIA-Freigabe habe die Testmannschaft unterschiedliche Geschwindigkeiten, Höhen und Konfigurationen erflogen, um die Flugeigenschaften im gesamten Flugbereich zu demonstrieren. Dabei sei auch die Flattererprobung abgeschlossen worden, um die strukturelle Festigkeit zu beweisen. Außerdem seien bei Hochgeschwindigkeitsmanövern bewusst Schwingungen erzeugt worden, welche die Flugzeugstruktur, wie vorgeschrieben, gedämpft habe. Bisher sei die 787-9-Testflotte bei über 100 Flügen gut 285 Flugstunden in der Luft gewesen. 

Demnächst beginne eine Testreihe unter extremen klimatischen Bedindungen, darunter bei extremer Hitze und Kälte. Nachdem bereits drei Flugzeuge im Einsatz stünden und das vierte sich bereits im Bodentest befinde, liege die 787-9 im Plan. Im Frühjahr werde die Zulassung abgeschlossen und Mitte des Jahres 2014 erhalte Air New Zealand die erste Boeing 787-9.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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