08.12.2016
FLUG REVUE

Längste Dreamliner-Version kommt nur aus CharlestonBoeing beginnt Endmontage der ersten 787-10

Boeing hat in Charleston, South Carolina, den Bau des längsten Dreamliner-Familienmitglieds begonnen: Die über 68 Meter lange, doppelt gestreckte 787-10 wird nur hier endmontiert.

Boeing 787-10 erste Rumpfsektionen Charleston

Nach dem Eintreffen der Rumpfsektionen (Archivbild) hat nun die Endmontage der ersten Boeing 787-10 in Charleston begonnen. Foto und Copyright: Boeing  

 

Boeing-Mitarbeiter im Werk North Charleston in South Carolina haben mit der Endmontage der ersten Boeing 787-10 begonnen. Der pünktliche Baubeginn, genau im Boeing-Zeitplan, ist ein wichtiger Programmmeilenstein für den Dreamliner. Die erste 787-10 wird nun reihum alle Endmontagestationen belegen, wo schrittweise die Rumpfsektionen verbunden, Flügel und Leitwerk angebaut und alle weiteren Installationen vorgenommen werden. Nach dem Einschalten der Elektrik beginnen Produktionstests. 

"Jetzt, wo wir die nächste Entwicklungsphase der 787-10 beginnen, können wir kaum erwarten, dass die Systeme zum Leben erwachen", sagte Ken Sanger, Vorstand und Programmleiter für die 787-Entwicklung bei Boeing Commercial Airplanes. "Dieser Erfolg ist das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung und guter Leistungen der Boeing-Mitarbeiter und unserer Zulieferer. Man sieht, wie Boeing erneut ein Flugzeug in disziplinierter und geordneter Weise fertigstellt, um die Kundenerwartungen zu erfüllen." Die erste Boeing 787-10 soll 2017 zum Erstflug starten. 2018 soll das erste Flugzeug ausgeliefert werden.

Als drittes Mitglied der Dreamliner-Familie wahrt die mit 68,27 Metern längste Variante 787-10 rund 95 Prozent Teilegleichheit mit ihren kleineren Schwestern 787-8 und 787-9. Laut Boeing ist die 787-10 pro Sitz rund 25 sparsamer als die Flugzeuge, die sie ersetzt. In Zweiklassenausführung können 330 Passagiere über Entfernungen bis zu 11900 Kilometer befördert werden. Bisher gingen 154 feste Bestellungen von neun Kunden für die 787-10 ein.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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