08.08.2012
FLUG REVUE

Boeing erhöht Flugzeug-Listenpreise

Die neue Preisliste von Boeing Commercial Airplanes aus Seattle weist um durchschnittlich 5,6 Prozent teurer gewordene Passagierflugzeuge aus. Besonders stark legt der Dreamliner zu, während die kleinste Version der Boeing 737, die 737-600, künftig nicht mehr angeboten wird.

Boeing 737-800 UTair Start

Boeing hat auf der Paris Air Show 2011 eine Bestellung über 33 Boeing 737-800 und sieben 737-900ER angekündigt. Foto und Copyright: © Boeing  

 

Die neue Boeing-Preisliste verzeichnet folgende Boeing-Muster:

Boeing 737-700: 74,8 Millionen Dollar
Boeing 737-800: 89,1 Millionen Dollar
Boeing 737-900ER: 94,6 Millionen Dollar
Boeing 737 MAX 7: 82,0 Millionen Dollar
Boeing 737 MAX 8: 100,5 Millionen Dollar
Boeing 737 MAX 9: 107,3 Millionen Dollar

Boeing 747-8: 351,4 Millionen Dollar
Boeing 747-8 Freighter: 352,0 Millionen Dollar

Boeing 767-200ER: 160,2 Millionen Dollar
Boeing 767-300ER: 182,8 Millionen Dollar
Boeing 767-300 Freighter: 185,4 Millionen Dollar
Boeing 767-400ER: 200,8 Millionen Dollar

Boeing 777-200ER: 258,8 Millionen Dollar
Boeing 777-200LR: 291,2 Millionen Dollar
Boeing 777-300ER: 315,0 Millionen Dollar
Boeing 777 Freighter: 295,7 Millionen Dollar

Boeing 787-8: 206,8 Millionen Dollar
Boeing 787-9: 243,6 Millionen Dollar

Die angegebenen Listenpreise gelten, laut Boeing, für jeweils typische Ausstattungsvarianten. Mit 6,9 Prozent wurde der Dreamliner am stärksten verteuert. Nicht mehr verzeichnet ist die Boeing 737-600.
Listenpreise unterscheiden sich von den tatsächlich gezahlten Verkaufspreisen deutlich. Bei allen Flugzeugherstellern üblich sind erhebliche Rabatte für Großbestellungen, Erstkunden eines neuen Musters, Abnehmer anderweitig abbestellter Produktionslose, Betreiber von Konkurrenzmodellen, Erstkunden in Schlüsselmärkten und Käufer von weniger nachgefragten Mustern. Diese Rabatte können 50 Prozent des Listenpreises und mehr ausmachen, werden aber nicht veröffentlicht. Im Rahmen von Verkaufsverträgen zusätzlich vereinbarte Ersatzteil- und Schulungspakete erschweren die Beurteilung der tatsächlich gezahlten Preise außerdem.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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