13.06.2012
FLUG REVUE

Boeing nutzt zusätzliche 787-Endmontagelinie zunächst nur für NacharbeitenBoeing nutzt neue 787-Endmontagelinie für Nacharbeiten

Boeing hat in Everett eine zusätzliche Endmontagelinie für den Dreamliner fertig gestellt. Diese insgesamt dritte Endmontagelinie soll aber bis zum Herbst nur für Nacharbeiten an den bereits vorproduzierten Flugzeugen genutzt werden.

Die erste umgerüstete Boeing 787 für JAL kehrt aus San Antonio zurück

Die erste umgerüstete Boeing 787 kehrt aus San Antonio zurück. Foto: Boeing  

 

Wie die Zeitung "Puget Sound Business Journal" aus Seattle berichtete, sei die nur als zeitweilige Ergänzung gedachte "Surge Line" Anfang Juni fertig gestellt worden. Sie befinde sich im gigantischen Hallenkomplex von Everett zwischen den Endmontagehallen der Boeing 747-8 und der Boeing 777.

Die "Surge Line" ergänzt die in Everett ebenfalls bestehende reguläre 787-Endmontage. Eine zweite 787-Endmontage hatte Boeing kürzlich in Charleston, South Carolina, in Betrieb genommen. Bis Ende 2013 will Boeing zehn 787 im Monat endmontieren, davon sieben in Everett und drei in Charleston.

Die neue "Surge Line" als dritte 787-Endmontagelinie werde nun aber bis zum Herbst keine zusätzlichen Flugzeuge fertig stellen, sondern nur die rund 45 vorproduzierten 787 in Everett auf den aktuellen Serienstand bringen, berichtete die Zeitung unter Bezugnahme auf einen Boeing-Sprecher. Dadurch wolle Boeing den Produktionsstau abbauen, der bisher mit Hilfe hinzu gemieteter externer Werftkapazität in Everett bewältigt werden sollte, und die Kundenauslieferungen beschleunigen.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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