17.09.2013
FLUG REVUE

Zweieinhalb Stunden in der LuftBombardier CSeries hat den Erstflug geschafft

Am Montag (16. September) gegen 16 Uhr deutscher Zeit startete die erste CS100 in Mirabel bei Montreal zu ihrem Erstflug. Die Landung erfolgte um 18:22 Uhr.

Bombardier CSeries Erstflug-1 (jpg)

Am 16. September startete die CSeries zu ihrem Erstflug. Foto: © Bombardier  

 

Die zahlreichen geladenen Gäste, darunter Nico Buchholz von Lufthansa, zeigten sich vor allem von dem geringen Geräuschniveau der Maschine beim Start beeindruckt. Zu Beginn des Flugs blieb das Fahrwerk noch ausgefahren. Als Begleitflugzeug war ein Global 5000 eingesetzt. Das Testgebiet, in dem das Flight Test Vehicle 1 unterwegs war, liegt etwa 40 Kilometer nördlich von Mirabel. Dort hatte die Maschine bis 17:30 Uhr deutscher Zeit vier 50 bis 100 Kilometer lange Schleifen gedreht. Die Flughöhe lag bei rund 3800 Metern.

Die Besatzung bestand aus dem Cheftestpiloten Charles Ellis, dem Ersten Offizier Andris Litavniks und dem Flugtestingenieur Andreas Hartono. "Die Leistung der CSeries war sehr beeindruckend. Wir hätten uns keinen besseren Erstflug wünschen können", sagte Ellis nach dem Flug. "Das Flugzeug verhielt sich exakt wie erwartet. Insgesamt hatten wir einen sehr produktiven Erstflug und einen exzellenten Start der Flugerprobung."

Während des Flugs erreichte die CSeries eine Höhe von 3810 Metern (12500 Fuß) und eine Geschwindigkeit von 426 km/H (230 Knoten). In der Luft wurden Klappen und Fahrwerk ein- und ausgefahren.

Der Erstflug hatte sich mehrfach verzögert. Zuletzt machte auch noch schlechtes Wetter in Kanada Probleme. Am Montag herrschten jedoch sehr gute Bedingungen mit blauem Himmel und nur wenigen Wolken. Die Temperatur betrug um die zehn Grad. Insgesamt sind fünf fliegende Prototypen der CSeries vorgesehen.

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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