03.02.2010
FLUG REVUE

Airbus: A320 mit neuen Triebwerken A30XDer Airbus A320-Nachfolger A30X kommt eventuell erst 2024

Auf der Singapore Airshow sagte Airbus-Vorstandsmitglied John Leahy, dass ein Nachfolger für die A320-Familie erst ab 2024 zu erwarten sei, wenn ein Remotorisierungsprogramm für die A320 vorher realisiert würde.

Entscheidungen seien noch nicht getroffen, könnten aber schon bis zur Farnborough Air Show im Juli diesen Jahres fallen, sagte John Leahy, Vorstandsmitglied von Airbus, auf einer Pressekonferenz während der Luftfahrtmesse in Singapur. Sollte ein Remotorisierungsprogramm für die A320-Familie auf den Weg gebracht werden, würde dies eine neue A320-Generation (Airbus A30X) in die Mitte des nächsten Jahrezehnts, frühestens 2024, verschieben. Als Zielmarke, die ein Remotorisierungsprogramm machbar erscheinen lässt, nannte Leahy eine Verbesserung des Treibstoffverbrauchs um 15 Prozent im Vergleich zu heutigen A320.

Airbus wünscht sich, den Kunden auch weiterhin zwei Triebwerke zur Wahl anzubieten. Selbst wenn ein Remotorisierungsprojekt auf den Markt gebracht würde, hieße dies allerdings nicht, dass nicht auch weiterhin A320 mit den bestehenden Triebwerken als Option angeboten würden. Es gäbe Kunden, die aufgrund der Flottengröße bei den bisherigen Antrieben bleiben wollten. Zur Frage neuer Triebwerke hatte sich auch Airbus-CEO Tom Enders bei der Jahres-Pressekonferenz des Unternehmens im Januar geäußert.

Leahy wies darauf hin, dass Airbus kontinuierlich in die Verbesserung seiner Flugzeuge investiere. Im Fall der A320-Familie würden jährlich 100 Millionen Euro für die Produktverbesserung in die Hand genommen. Jüngstes Beispiel seien die als Option angebotenen "Sharklets" an den Flügelspitzen, die für eine Verringerung des induzierten Widerstands sorgen und so den Treibstoffverbrauch reduzieren sollen. Die Option hatte Airbus während der Dubai Air Show im November des vergangenen Jahres vorgestellt.

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aus Singapur berichtet Volker K. Thomalla


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