23.07.2009
FLUG REVUE

Dornier Museum Friedrichshafen offnetDornier Museum Friedrichshafen öffnet

Das neue Dornier Museum in Friedrichshafen öffnet seine Türen. Auf einer Fläche von rund 5000 Quadratmetern sind dort zahlreiche Erinnerungsstücke und Hinweise zum Lebenswerk von Claude Dornier zu sehen.

Blick auf das Dornier Museum

Das neue Dornier Museum am Flughafen Friedrichshafen. Foto und Copyright: Dornier Museum  

 

Claude Dornier engagierte sich in vielen Programmen und gehört zu den bedeutendsten Konstrukteuren und Entwicklern in der europäischen Luftfahrtgeschichte. Die Initiative zum Museum ging aus von Silvius Dornier, dem ältesten noch lebenden Sohn Claude Dorniers.

Ziel des Dornier Museums ist es nach Angaben der Initiatoren, Vergangenheit mit Zukunft zu kombinieren, Erfahrung mit Kreativität, Wissenschaft mit Leben. „Das Dornier Museum soll darüber hinaus ein Ort der kulturellen Begegnung und des Austausches sein – ein Treffpunkt für alle Menschen, die aus der Vergangenheit lernen wollen und die den Chancen und Aufgaben der Zukunft zugewandt sind“, wünscht sich Silvius Dornier.

Zur offiziellen Eröffnungsfeier werden mehr als 500 Gäste erwartet. Unter anderem gratulieren Heribert Rech, Innenminister des Landes Baden-Württemberg, sowie Dr. Manfred Bischoff, Aufsichtsratsvorsitzender der Daimler AG. Nach den Ansprachen wird das Museum symbolisch an die Museumsdirektorin Christina Becker übergeben. „Wir wollen inspirieren“, sagt Becker, „und dabei nicht nur den Blick in die Vergangenheit richten. Vielmehr verstehen wir unser Museum als ein offenes, in die Zukunft gerichtetes Haus des Dialogs, der Bildung und der Kommunikation. Dorniers Erbe zeigt Visionäres. Damals wie heute sind Unternehmergeist, Kreativität und Weitsicht die wichtigsten Treiber für Fortschritt und Erfolg.“

Entstanden ist das Museum direkt neben dem Flughafen Friedrichshafen. Hier verbindet es auch architektonisch Vergangenheit und Gegenwart. Der Neubau, konzipiert von Allmann Sattler Wappner Architekten, ist einem Flugzeughangar nachempfunden, dessen Grundriss auf einer gedachten Abzweigung vom Rollfeld des Flughafens basiert.

Das Museum gliedert sich in drei Bereiche. Die Museumsbox zeigt über 100 Jahre Luft- und Raumfahrt im Wechsel mit der Zeitgeschichte sowie die wichtigsten Etappen des Unternehmens Dornier. Die Galerie widmet sich technologischen Hintergründen und dokumentiert, wie die Errungenschaften Dorniers auch in anderen Wissenschaftsbereichen Fortschritt ermöglichten.

Im Hangar erwarten zahlreiche Großexponate wie die Do 27, der Senkrechtstarter Do 31 oder der Nachbau des Merkur die Besucher. Dorniers Leistungen beeinflussten neben der Luftfahrt auch den technologischen Fortschritt in der Raumfahrt. Teile des Spacelabs oder wissenschaftliche Forschungssatelliten geben Einblick in Planetenforschung, Astronomie und Erdbeobachtung.

Eingebettet ist das Museumsgebäude in 25.000 Quadratmeter Landschaftspark. Als erweitertes Besucherangebot hält das Museum eine Gastronomie und einen Museumsshop bereit und für die kleinen Besucher eine als Spielplatz umgebaute Do 27.

Einen ausführlichen Bericht über das neue Museum lesen Sie in unserer Schwesterzeitschrift Klassiker der Luftfahrt. Die Ausgabe 5/2009 ist ab 10. August am Kiosk erhältlich.




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