11.01.2010
FLUG REVUE

Derzeit keine Kunden mehr für die Boeing 787-3Dreamliner: Keine Kunden für Kurzstreckenversion Boeing 787-3

Nachdem die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) ihre Aufträge für die Boeing 787-3 in Bestellungen für die Basisversion Boeing 787-8 umgewandelt hat, liegen Boeing derzeit keine festen Orders für die künftig geplante spezielle Kurzstreckenversion des Dreamliners vor.

Boeing 787-3

Boeing 787-3 im Designentwurf. Bild und Copyright: Boeing  

 

Die Boeing 787-3 ist neben der bereits fliegenden Basisversion 787-8 und deren künftiger, gestreckter Schwester 787-9, die dritte Version des Boeing Dreamliners. Die 787-3, die angehängte Ziffer 3 stand ursprünglich für die Reichweite von 3000 nautischen Meilen (5560 Kilometer), sollte dank einer von 60 Meter auf 52 Meter verkürzten Flügelspannweite auch an die Gates enger Stadtflughäfen passen und leichter werden.

Das Flugzeug war nur von Japan Airlines und ANA für japanische Inlandsstrecken bestellt worden. Nachdem beide Kunden aber seitdem ihre Bestellungen für die Kurzstreckenversion in Orders für die reguläre 787-8 umgewandelt haben, gibt es keine Kunden für die 787-3 mehr.

Boeing Commercial Airplanes-Marketingvorstand Randy Tinseth begründete den Wechsel mit früher möglichen Lieferterminen der 787-8. Man werde die Absatzchancen der Version 787-3 auch künftig beobachten. Insgesamt lägen weiterhin Bestellungen für 851 Dreamliner von 56 Kunden vor.



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