29.11.2013
FLUG REVUE

Katastrophenhilfe nach Taifun HaiyanDritter Airbus-Hilfsflug auf die Philippinen

Die "Airbus Corporate Foundation" hat am Donnerstag ihren bereits dritten Hilfsflug auf die Philippinen entsandt. Dabei wurde der Auslieferungsflug einer fabrikneuen A330-300 von Philippine Airlines zum Transport von 19 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter genutzt.

Airbus A330-300 Auslieferungsflug Taifun Hilfsgüter Philippinen

Airbus nutzt Auslieferungsflüge zum Transport von dringenden Hilfsgütern. Diese fabrikneue A330-300 bringt Wasseraufbereitungsanlagen und Nahrungsmittel ins Taifungebiet auf den Philippinen. Foto und Copyright: Airbus  

 

Die A330 habe Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Nahrungsmittel befördert, teilte Airbus am Freitag mit. Der Flug aus Toulouse sei am Donnerstag Abend Ortszeit in Cebu auf den Philippinen gelandet. Nach dem Taifun und einem vorausgegangen Erdbeben seien noch immer zahlreiche Menschen obdachlos und ohne Nahrung und Wasser.

Airbus hatte bereits direkt nach der Katastrophe eine A340 aus der unternehmenseigenen Testflotte auf die Philippinen entsandt. Außerdem war eine neue A321 von Philippine Airlines beim Überführungsflug aus Hamburg mit Hilfsgütern beladen worden. Auch Lufthansa hatte, wie von uns gemeldet, einen eigenen Werftüberführungsflug nach Manila kurzfristig mit Hilfsgütern beladen.

”Die Airbus Corporate Foundation sorgt für schnelle Hilfe für Bedürftige. Wir stehen deshalb regelmäßig in Kontakt mit unseren Kunden, um Auslieferungsflüge für diese Aufgabe zu nutzen", sagte Andrea Debanne, Direktorin der Stiftung. Bisher seien 36 Flüge in Krisengebiete durchgeführt worden, um humanitäre Hilfsgüter zu transportieren.

Das Auswärtige Amt rät derzeit von "nicht notwendigen" Reisen in das Katastrophengebiet auf den Philippinen ab. Besonders betroffen seien die Gebiete Samar, Leyte, Negros Occidental, das nördliche Cebu, Masbate und Iloilo. Die Infrastruktur in weiten Teilen dieser Gebiete sei zerstört. Instandsetzung und Wiederaufbau nähmen absehbar Monate in Anspruch. Daher sei mit einer Normalisierung der Lage vorerst nicht zu rechnen.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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