05.03.2010
FLUG REVUE

Flugzeugsessel: EASA untersucht SicherheitsmängelEASA untersucht mangelhafte Flugzeugsitze

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA untersucht mögliche Mängel von Flugzeugsitzen des japanischen Herstellers Koito. Dieser habe Daten gefälscht, welche die Luftfahrtzulassung der Sitze beträfen.

Die EASA setze ihre Untersuchung der Flugzulassungprobleme mit den Sitzen fort, teilte die Behörde heute mit. Der Hersteller Koito habe Daten gefälscht, die Sitze an Bord von Airbus-Flugzeugen beträfen. Nach einer ersten Analyse bestehe keine akute Gefahr beim Fliegen mit diesen Sitzen. Die Behörde behalte sich aber vor, erforderlichenfalls später Lufttüchtigkeitsanweisungen zu erlassen. Die amerikanische FAA führe ähnliche Untersuchungen durch, die Boeing-Flugzeuge beträfen. Man stehe in engem Kontakt.

Die Zeitschrift "Business Week" hatte berichtet, dass Airbus in einem internen Telefax an die Kunden am 12. Februar gewarnt habe, dass Koito Testergebnisse über die Feuer- und Crashsicherheit seiner Produkte gefälscht haben könnte. Betroffen seien zum Beispiel Neuflugzeuge von Singapore Airlines, Thai und Cathay, darunter eine A380, deren Ausstattung und Auslieferung sich deshalb verspäte.




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