16.05.2011
FLUG REVUE

EBACE 2011: Neuer Auftritt für Business Jet-Versionen von AirbusEBACE 2011: Einheitliche Marke für Business Jets von Airbus

Unter der einheitlichen Bezeichnung "Airbus Corparate Jets" (ACJ) will der europäische Flugzeughersteller künftig seine VIP-Versionen vermarkten. Das Spektrum reicht vom Airbus "ACJ318" bis zum Airbus "ACJ380".

Airbus ACJ

Airbus bietet seine Flugzeuge auch in VIP und Geschäftsreise-Konfiguration an. Grafik und Copyright: Airbus SAS  

 

Das einheitliche neue Markenercheinungsbild mit neuer Farb- und Namensgebung solle die Flugzeugoptimierungen, die Innovationskultur des Unternehmens und die Familienkommunalität sichtbar machen, teilte Airbus auf der Messe EBACE mit. In der neuen Farbgebung seien Rumpf und Heck überwiegend metallic-blau mit geschwungener Linienführung, einem von Airbus-Corporate-Jetliner-Kunden häufig gewählten Design. Begleitet werde der neue Markenauftritt durch ein neues Logo für „Airbus Corporate Jets“.

Im Rahmen dieses neuen Brandings würden auch neue Musterbezeichnungen eingeführt. „Airbus ACJ“ werde nun vor dem Flugzeugmodell stehen, aus dem die Corporate Jets jeweils abgeleitet seien. Diese neue Namensgebung betreffe die ganze ACJ-Familie. So werde die A318 künftig Airbus ACJ318 heißen usw. bis hin zum Airbus ACJ380.

„Airbus gilt seit jeher als ein innovatives Unternehmen, das regelmäßig Optimierungen zum Vorteil seiner Kunden einführt. Diesem Anspruch wollen wir auch in unserer Familie von Corporate Jets gerecht werden, indem wir ein neues Branding mit neuer Farb- und Namensgebung für einen frischeren und moderneren Look einführen“, erklärt John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Die Airbus Corporate Jets verfügten über Kabinen, in denen Kunden ein ähnliches Komfort- und Platzangebot wie im eigenen Zuhause und im Büro fänden, sowie über eine Reihe weiterer Vorteile gegenüber den Verkehrsflugzeugen, auf denen sie basierten. Bei den Airbus ACJ318, ACJ319 und ACJ320 seien dies eine verstärkte Zelle und zusätzliche Treibstofftanks für eine größere Reichweite, integrierte Fluggasttreppen für mehr Unabhängigkeit am Boden sowie schubstärkere Triebwerke für eine höhere Startleistung.

Airbus habe für seine VIP- und Geschäftsreiseflugzeuge bisher mehr als 170 Bestellungen entgegen genommen. Sie flögen heute auf allen Kontinenten, einschließlich der Antarktis.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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