07.04.2014
FLUG REVUE

Neue Hoffnung auf der Suche nach der Black Box?Flug MH370: Australisches Schiff ortet Signale

Das australische Schiff "Ocean Shield" hat rund 1700 Kilometer nordwestlich von Perth Signale aufgefangen, die vom Flugschreiber der vermissten Boeing 777 der Malaysia Airlines stammen könnten.

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Die "Ocean Shield" sucht im südlichen Indischen Ozean nach der Boeing 777 von Malaysia Airlines. Foto und Copyright: CoA/Bradley Darvill  

 

Eine Sonde der "Ocean Shield" hat zwei Mal Signale im nördlichen Teil des Suchgebiets aufgefangen, die von einer Black Box stammen könnten. "Der erste Kontakt dauerte rund zwei Stunden und 20 Minuten. Das Schiff hat dann den Kontakt verloren und gewendet, um das Signal wiederzufinden. Die zweite Detektion hielt 13 Minuten. Das ist vermutlich die beste Information, die wir bis jetzt hatten", sagte der Koordinator der Suchaktion und ehemalige Chef der australischen Luftstreitkräfte, Angus Houston, auf einer Pressekonferenz am 7. April in Perth.

Die "Ocean Shield" versucht derzeit weiter, das Signal wieder aufzufinden. Das Hochsee-Unterstützungsschiff der australischen Marine setzt dabei eine spezielle Tauchsonde ein, um die Signale des Flugschreibers der vermissten Boeing 777 der Malaysia Airlines aufzuspüren. Die Sonde wird in einer Tiefe von 3500 Metern mit einer Geschwindigkeit von zwei Knoten entlang des vermuteten Flugwegs des Airliners gezogen. "Unser Suchgebiet ist der wahrscheinlichste Flugweg und Absturzort von Malaysia Airlines Flug 370", sagte Commaner James Lybrand von der australischen Marine. In diesem Gebiet ist der Ozean knapp 4500 Meter tief. Die Zeit ist äußerst knapp, den die Batterien der Sender von Flugschreiber und Cockpit-Voice-Recorder halten in der Regel nur rund einen Monate. Die 777 war am 8. März von den Radarschirmen verschwunden. Sollte die Position festgestellt werden, wird die "Ocean Shield" ihr unbemanntes Tauchgerät "Bluefin 21" einsetzen, das in eine Tiefe von bis zu 4500 Metern vorstoßen kann.

flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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