21.05.2011
FLUG REVUE

Flugunfall Training AirbusFlugunfall-Übung bei Airbus in Hamburg

Unfalltraining im Airbus-Werk Hamburg: Rund 600 Airbus-Mitarbeiter, Rettungskräfte und Polizisten das Szenario nach dem Unglück einer Fokker 100 geübt: Diese kommt von der Landebahn in Hamburg-Finkenwerder ab. Dabei werden Passagiere und Besatzungsmitglieder verletzt.

Die Fokker 100 der OLT steht auf einem Taxiway, rings um das Flugzeug liegen mehrere Verletzte, weitere Passagiere irren verstört über den Rasen. Sofort nach dem simulierten Flugunfall ist die Werksfeuerwehr von Airbus zur Stelle, beginnt mit der Rettung der Verletzten aus dem Flugzeug und sichert zugleich die Fokker 100, damit kein Brand ausbrechen kann. Entsprechend geschminkte Darsteller übernehmen an diese Tag die Rolle der Unfallopfer.

Kurz darauf rücken Berufsfeuerwehr und weitere Rettungsorganisationen auf dem Airbus-Flughafen in Finkenwerder als Verstärkung an. Notärzte beginnen mit der Erstversorgung der Verletzten. In sicherer Entfernung vom Flugzeug werden Zelte für die medizinische Versorgung aufgebaut, leichter verletzte Passagiere werden unter freiem Himmel betreut, bevor der Abtransport in Hamburger Kliniken erfolgt.

Nach Angaben von Airbus und der Stadt Hamburg ging es bei der Übung am Samstag vor allem darum, die Abläufe und Strukturen bei einem Flugunfall realitätsnah zu trainieren. Dazu waren etwa 230 Mitarbeiter von Airbus und Partnerfirmen im Einsatz, rund 130 Feuerwehrleute, 60 Polizisten sowie weitere Teilnehmer unter anderem von Johanniter Unfallhilfe, Deutschem Roten Kreuz und den Asklepios Kliniken Hamburg.

Flugunfall-Übungen werden an allen großen Airports regelmäßig praktiziert, sie sind unter anderem auch eine Vorgabe der ICAO.



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