18.12.2009
FLUG REVUE

Französische Finanzaufsicht AMF entlastet EADS-Manager

Gestern hat die französische Finanzaufsichtsbehörde ihr Verfahren wegen des Verdachts des Insiderhandels gegen mehrere leitende EADS-Manager aus Mangel an Beweisen eingestellt. Es ging um den Verdacht des Insiderhandels in Zusammenhang mit den zeitweiligen Aktienkursturbulenzen wegen der A380-Programmverzögerungen.

Die Strafkommission der französischen Börsenaufsichtsbehörde AMF (Autorité des Marchés Financiers) hatte die seit April 2008 erhobenen Anschuldigungen gestern in allen Anklagepunkten fallen lassen. EADS sei allen geltenden Marktinformations-Verpflichtungen nachgekommen, insbesondere bezüglich der Risiken des A380-Programms und seiner Entwicklung. Es liege keine Verletzung von Insiderhandelsbestimmungen vor.

Die Vorwürfe waren aufgekommen, nachdem mehrere leitende Manager, darunter der damalige Airbus-Chef Noel Forgeard, und teilweise deren Familienmitglieder eigene Aktien verkauft hatten, kurz bevor die A380-Kabelprobleme bekannt wurden und der Börsenkurs deswegen zeitweise einbrach. Strittig war bislang, ob die Top-Manager bereits vorab interne Kenntnis von den bevorstehenden Verzögerungen hatten und diese Kenntnisse unzulässig ausnutzten.




  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 07/2017

FLUG REVUE
07/2017
12.06.2017

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


COMAC C919 fliegt
Rafale wird weiter modernisiert
Das Cockpit der Zukunft
Griechenland mustert RF-4E Phantom II aus
Air Seychelles fliegt ab Düsseldorf
Patrouille de France auf großer US-Tour

aerokurier iPad-App