22.02.2009
FLUG REVUE

Eurocopter mehr USA PräsenzHeli-Expo: Eurocopter baut US-Präsenz aus

American Eurocopter hat 2008 beim Umsatz um 30 Prozent zugelegt. Mit noch mehr Militärprogrammen über die UH-72A hinaus könnte das Unternehmen weiter wachsen.

Gegen “buy American” hilft laut Eurocopter-Chef Lutz Bertling nur eines “wir müssen unsere Präsenz hier ausbauen”, sagte er auf der Heli-Expo in Anaheim. Obwohl der Markt für VIP- und Geschäftsreisehubschrauber in den USA in Folge der Finanzkrise praktisch verschwunden ist, ist man dabei auf gutem Weg - nicht zuletzt dank des UH-72 Lakota, der in Columbus, Mississippi, für die US Army gebaut wird. Sollte Eurocopter auch bei der neuen Suche nach einem ARH (Armed Reconaissance Helicopter) erfolgreich sein, würde man seine Präsenz erheblich steigern. “Wir haben eine gute Chance, weil wir das richtige Produkt haben” ist Bertling überzeugt.

Derweil legte American Eurocopter auch letztes Jahr nicht zuletzt dank  dem UH-72A erheblich zu. Der Umsatz stieg von 571 auf 750 Mio. Dollar, im zivilen und paramilitärischen Bereich konnte man einen Marktanteil von 48 Prozent erzielen und es wurden Aufträge für 900 Mio. Dollar eingefahren. Die Zahl der Mitarbeiter ist inzwischen auf 716 gestiegen. In diesem Jahr soll die Zahl der Ingenieure im Engineering Center auf über 60 verdoppelt werden.

Auch beim leidigen Thema Customer Support wird investiert. Dallas soll das Logistikzentrum für die Ersatzteilversorgung in USA werden. Dort wird auch der Simulatorbereich erweitert. Trotz der Fortschritte wird es laut Bertling noch einige Zeit dauern, bis der positive Trend in der subjektiven Wahrnehmung der Kunden angekommen ist.



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