02.06.2009
FLUG REVUE

Airbus A330 Air France Daten zum UnglückflugzeugHintergrund zum Unglücksflugzeug Airbus A330, F-GZCP

Air France hat einen Tag nach dem Verschwinden des Airbus A330 über dem Südatlantik weitere Details zu Flugzeug und Besatzung veröffentlicht.

Das auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris vermisste Flugzeug ist ein zweistrahliger Airbus A330-203 mit dem französischen Kennzeichen F-GZCP.

Der 58,8 Meter lange Großraumjet sei im April 2005 mit der Werknummer MSN660 gebaut worden, teilte Airbus gestern mit. Die von zwei General-Electric-CF6-80E1-Triebwerken angetriebene A330 sei seitdem 18800 Flugstunden in der Luft gewesen und habe rund 2.500 Flüge absolviert.

Nach Angaben von Air France hatte der 58 Jahre alte Kommandant von Flug AF 447 eine Erfahrung von 11.000 Flugstunden. Seine beiden Kollegen im Cockpit hätten über eine Flugerfahrung von 6.600 und 3.000 Stunden verfügt.

Airbus hat bisher 557 Bestellungen für die A330-200 erhalten. Sie ist die Langstreckenversion der A330. Mit dem Stand April 2009 waren 343 Flugzeuge des in Toulouse gebauten Musters A330-200 ausgeliefert worden. Bei typischer Ausstattung liegt der Listenpreis einer A330-200 bei 181 Millionen US Dollar.

Der Airbus A330 verfügt über ein Zweimann-Glascockpit und eine elektronische Steuerung mit Sidesticks und Seitenruderpedalen. Die Energieversorgung erfolgt über getrennte elektrische Systeme, die wahlweise von den Generatoren der beiden Triebwerke, von der Hilfsturbine im Heck (APU) oder von Batterien gespeist werden. Beim völligen Ausfall sämtlicher Energiequellen kann eine Staudruckturbine (Ram Air Turbine/RAT) ausgefahren werden, die vom Fahrtwind angetrieben wird und Notstrom für die Flugsteuerung und die Notavionik liefert. Bauteile aus Verbundwerkstoff, insbesondere am Leitwerk, sind durch eingebettete Metallfolien speziell gegen Blitzschläge geschützt.

 



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